Für die Abschaffung des Krieges

Für die Abschaffung des Krieges

Für die Abschaffung des Patriarchats

Die Unterwerfung der Frauen ist der Grundpfeiler unserer auf Krieg basierenden Gesellschaft

Die Frauen sind die erste unterworfene Klasse in der Menscheitsgeschichte

Die Unterwerfung der Frauen war der Ausgangspunkt von Herrschaft, Staat, Privateigentum und Ausbeutung.

Die Abschaffung des Matriarchats war die einschneidenste Revolution in der Menschheitsgeschichte. Damit wurde das Gemeinschaftseigentum, das die Frauen verwalteten, abgeschafft, Staat und Privateigentum etabliert. Es war der Beginn des Patriarchats, des Zeitalters des Krieges. Die Unterwerfung anderer Stämme und Völker und die Unterwerfung der Frau gingen Hand in Hand.

Diesen Zusammenhang von Staat, Privateigentum und Patriarchat hat Marx und Engels richtig erkannt. ( in: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates).Damit haben sie das Patriarchat als ein Gesellschaftssystem gefaßt, das durch Staat und Privateigentum gekennzeichnet ist, und nicht wie in den heutigen seichten Gewässern der Erkenntnis üblich , als eine Form der Geschlechterbeziehung.

Das Matriarchat war über Jahrtausende ( mehr als 30 Tausend Jahre ) ein Gesellschaftssystem das auf dem friedlichen Zusammenleben der Menschen untereinander und mit der Natur basierte. Das Patriarchat ist eine Gesellschaftssystem, das auf Krieg, Herrschaft, Gewalt und Ausbeutung basiert.

Die Schaffung von Staat und Privateigentum wird als der Beginn der Zivilisation bezeichnet. Es ist aber genau das Gegenteil. Das Zeitalter des Krieges ist das Zeitalter der Barbarei.

Es wird Zeit, daß dieser Geißel der Menschheit ein Ende bereitet wird.

Der natürliche Unterschied, daß Frauen das Leben gebären, weshalb die natürlichen sozialen Gefühle der Verehrung der Frau galten ( was man heute noch in der Verehrung der Jungfrau spürt), diese Heiligung des Lebens versinnbildlicht in der Frau war ein gesellschaftlicher Codex ( die unzählichen Göttinen Figuren, die man von Anbeginn der Menschheit findet, geben davon Zeugnis ab) Mit der Einführung der kriegerischen Gesellschaft, in der ein Stamm den anderen unterwarf und zu seinen Sklaven machte, trat der herrschende Mann in den Vordergrund.

Die ursprüngliche Spaltung, die mit dem Aufkommen der Klassengesellschaft und der Abschaffung des Gemeinschaftseigentums installiert wurde und bis heute anhält, ist die Spaltung der Geschlechter. Die in den frühen Ackerbaugesellschaften von den Frauen verwaltete gemeinschaftliche Ökonomie, der auf die Versorgung aller Gesellschaftmitglieder gerichtete, gesellschaftliche Kodex , die Heiligung des Lebens als alles durchdringende Spiritualität, deren Träger die Frauen waren ( Priester tragen auch heute noch Frauengewänder) diese gesellschaftliches Kraft der Frauen mußte zerschlagen werden, um die Klassengesellschaft , Staat und Privateigentum einzuführen.

Der Gegensatz der Geschlechter wurde entfacht und die Männer wurden zu ihrem eigenen Nachteil als Antipode zum Gemeinschaftseigentum, als Charaktermaske des Privateigenttums etabliert, die fortan über die Frauen herrschen sollten.

Die Frauen wurden eine unterdrückte Gesellschaftsklasse, indem sie ihrer gesellschaftlichen Stellung, die mit dem Gemeinschafteigentum verbunden war, beraubt, fremdbestimmt, entmündigt und auf Funktionen der Reproduktion, Gebärung und Versorgung des Nachwuchses reduziert wurden.

Ganz konnte man die Gemeinschaftlichekeit , die Sorge um den Nächsten nicht abschaffen, denn der mensch kann in Konkurrenz und Krieg nicht gedeihen. Diese wurde in den Bereich der Privatheit verbannt und in der Familie den Männern untergeordnet.

Seitdem der Schaffung von Privateigentum und Staat herrscht ein antagonistischer Widerspruch zwischen Männern und Frauen. Dieser Antagonistische Widerspruch kann nur aufgehoben werden, wenn das Gemeinschaftseigentum wieder hergerstellt und das Privateigentum abgeschafft wird.

Diese Heiligung des Lebens als Verehrung der Frau, die das gesellschaftliche Leben in der matriarchalen Gesellschaft bestimmte, wurde mit der Einführung von Krieg und Herrschaft vom Sockel gestoßen. Jetzt wurde die Macht, Staatsgewalt, der Sieger verherrlicht. Die natürliche Spiritualität , die Heiligung des Lebens wurde verdrängt durch die Verehrung der Macht, des Siegers und des Krieges. Männer Götter wurden immer wichtiger . Bei den alten Griechen und Römern wo viele Götter und Göttinen nebemeinander existieren, ist dieser KlassenGegensatz zwischen Männern und Frauen auf der gesamten kulturellen Ebene, siehe die literarischen Werke, die von diesem Gegensatz handeln, präsent.

Der Staat ist Klassenstaat , indem die Gemeinschaftlichkeit von den wirklichen Menschen getrennt ist.

Der Mensch ist von Natur ein gemeinschaftliches Wesen. Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt.

Der Raub des Gemeinschaftseigentums, die private Aneignung desselben durch Krieg, war die Zerstörung der ursprünglichen Allgemeinheit, wo die Gesellschaftsmitglieder über alle Angelegenheiten des Zusammenlebens gemeinschaftlich im Konsensverfahren entschieden und die Beschlüsse ausgehend von der unteren Ebene, der community, von unten nach oben gefaßt wurden.

Im Staat, der per se, als Institution, Klassen voraussetzt, fallen die Entscheidungen von Oben nach unten.

Die Trennung von Allgemeinheit und Privatheit sind ein Kennzeichen des Klassencharakters des Staates, die herrschende Klasse fällt die Entscheidungen, denen sich die Gesellschaft fügen muß.

Die Schaffung des Privateigentums durch Krieg und Enteignung hat die Gemeinschaftlichkeit aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt. Unter dem Diktat der Ausbeutung wurde Produktion und Reproduktion getrennt. Fortan gab es ein gesellschaftliches Leben, in dem unter der Herrschaft des Staates die Privatproduktion organisiert wurde und die Späre der Reproduktion, die die Form des Herrschaftsverhältnisses Familie annahm. In der Familie ist der Mann das Fmilienoberhaupt, die Frauen und Kinder wurden Eigentum des Mannes und die patrilineare Vererbung wurde eingeführt. Die Töchter wurden den Müttern enteignet und mußten in die Familie des Mannes gehen, der sie untegordnet wurden.

So wurde die Reproduktion, die Schaffung neuen Lebens, die in der matriarchalen Gesellschaft im Mittelpunkt der Gesellschaft stand, zur Marginalie, in die Privatheit verbannt und zur Bedeutungslosigkeit degradiert. Die Arbeit, die dort geleistet wird, wird als nicht existent gesetzt, d.h. gesellschaftlich nicht anerkannt.

Letzteres ist auch im Kapiltalismus der Fall, in dem die Frau formell gleichberichtigt ist, die Reproduktionsarbeit aber weiterhin als “Nichts” gilt, ein Refugium der Sklavenarbeit.

Marx hat mit seiner Arbeitswerttheorie, nach der nur produktive Arbeit Wert schafft , diese Trennung reproduziert und die Degradierung der reproduktiven Arbeit affirmiert. Aus diesem Grund ist die Arbeitswerttheorie falsch. Genauso, wie die Reproduktionsarbeit unsichtbar gemacht wird, werden die Frauen als unterworfene Klasse nicht wahrgenommen.

Die mit dem Ausbeutungssystem grundsätzlich einhergehende systemimmanente Gewalt gegen Frauen wird als Relikt wahrgenommen, als Überbleibsel einer längst überwundenen Gesellschaft, die nicht zum modernen kapitlaistischen System gehört. Das Gegenteil ist der Fall. Die Emanzipation der Frau ist unter den Bedingungen der Trennung von Produktion und Reproduktion d.h. Unter der Bedingung des Privateigentums, Ausbeutung und Herrschaft nicht möglich. Berufstätigkeit der Frau und Familienarbeit sind im Kapitalismus nicht vereinbar.

Nur wenn die Reproduktion des Lebens das Ziel der ganzen Gesellschaft wird, wenn Ausbeutung, Privateigentum und Staat abgeschafft wird, können wir eine friedliche Gesellschaft herstellen.

Der Klassencharakter des Geldes.

Geld als allgemeines Äquivalent setzt den Staat voraus. Nur durch den Kreislauf der Gewalt kann Geld entstehen und ist Geld als allgemeines Äquivalent historisch entstanden. Der Staat bezahlte seine Soldaten mit der Münze und die Untergebenen wurden verpflichtet ihre Abgaben in Geld zu bezahlen. So wurde der Markt mit Gewalt geschaffen. Denn die Abgaben, die der Staat mittels Gewalt von den Unterrworfenen eintrieb, sind keineswegs etwas, was diese übrig hatten, und freiwillig ausgetauscht hätten , sondern dies war eine Form der Ausbeutung. Nur so entwickelten sich Märkte und entstand historisch das Geld als allgemeines Äquivalent.

Die Soldaten schaffen keinen Wert, keine Waren. Von daher ist die Marxsche Gleichsetzung Geld=Wert weil durch Arbeit geschaffen, d.h. die Arbeitswertheorie, falsch. Geld bezahlt hier nicht Arbeit für Lebensmittel, die die Menschen brauchen, sondern Geld bezahlt Tötungsarbeit ( die Arbeit der Soldaten) , was die Herrschaft und Ausbeutung braucht. Die Abgaben der Unterworfenen in Form des Geldes sind ein Abzug an Lebensmitteln und keineswegs nützlich für die Menschen. Diese Abgaben an den Staat in Form des Geldes sind eine Art von “Mehrwert”, welchen es bei Marx erst innerhalb der kapitalistischen Produktion gibt.

Die Ausbeutung durch den Staat, die Marx vernachlässigt geht der kapitalistischen Ausbeutung voraus , bzw erstere ist der Ursprung der letzteren.

Die “Ableitung des Geldes” im ersten Band von Marx aus der “kleinen Warenproduktion”, als ein nützliches Ding zur Vermittlung des Warentauschs und Ausdruck des inneren Werts der Waren ist falsch. Geld erscheint hier als nützliches Instrument des Austauschs, zwischen gleichberechtigen Warenbesitzern in einer Welt ohne Ausbeutung. Diese kleine Warenproduktion ist eine Erfindung der bürgerlichen Ökonomie, die es historisch nie gegeben hat, wie David Graeber nachgewiesen hat.

Geld bezahlt Ausbeutung, also Abzug von Lebensmitteln und Tötungarbeit der Soldaten.Die Ausbeutung kommt nicht erst mit dem Kapital herein, wie Marx behauptet, sondern ist von vornherein mit dem Geld als allgemeinem Äquivalent, das nur durch den ursprünglichen, staatlichen Ausbeutungskreislauf entstehen konnte, gegeben. Während Gebrauchswert-Geld auf der freien Übereinkunft der Leute basiert, welches nie den Charakter des Allgemeinen Äquivalents angenommen hat, sondern regional gebunden blieb, ist das Staatsgeld von vornherein auf Ausbeutung und Gewalt begründet. In der Kleinen Warenproduktion bei Marx verkaufen die Privateigentümer ihre überschüssigen Produkte und ergänzen sich gegenseitig in der arbeitsteiligen Produktion.Die Leute, die durch den Staat gezwungen wurden, Abgaben abzuliefern, mußten verkaufen, ganz unabhängig davon, ob sie sich das leisten konnten und ob das Produkt gemessen an ihrem Bedarf, überschüssig war. Die Basis dieses Warentausches war also nicht die bloße Arbeitsteilung, wie Marx postuliert, sondern das Diktat der herrschenden Klasse.

Da der Ursprung des Geldes die Ausbeutung war, so wurde auch schon lange vor dem Kapitalismus , im Römischen Reich, das Geld selbst zum Instrument der Ausbeutung, zum einen durch den Zins , indem die Kaufleute und Bankiers sich vermittels der Verleihung von Geld, mit Zinsen bereicherten. Die Verschuldung führte in der Antike dazu, daß Schuldner, die ihre Schulden nicht zahlen konnten, zu Sklaven des Gläubigers wurden. Zum anderen beutete der Staat, der in der Antike (auch noch im Feudalismus) die Geldschöpfungshoheit hatte, die Gesellschaft zum Zwecke der Kriegsführung durch die Inflationierung des Geldes aus.

Die verheerenden Folgen die das Geld als Ausbeutungsinstrument auf die Gesellschaft hatte und die zum Untergang des römischen Reiches führten, hat Marx mit seiner idealistischen “ Ableitung” des Geldes anscheinend übersehen. Diese waren so einschneidend, daß die Menschheit fast tausend jahre lang mit diesem “ Teufelszeug” nichts zu tun haben wollte. Der Zins wurde im Feudalismus verboten, das Geld abgeschafft und eine Rückkehr zum Naturaltausch fand statt. Das waren die Lehren, die die Menschheit nach der Erfahrung mit Zins und Geld gezogen hatte.

Aber diese Lehren waren nicht weit genug gegangen. Denn die Klassenherrschaft, der Staat , der das Geld geschaffen hatte, blieb bestehen und die Ausbeutung vollzog sich nun in einer anderen Form. Mit dem Christentum bekam diese eine allgemeingültige Legitimation. Die Herrscher wurden teils als Vertreter Gottes auf Erden angebetet, teils von diesen gesegnet . Mittels der Herrschaftsreligionen beteiligeten sich die Unterworfenen aktiv an ihrer Unterwerfung unter die Klassenherrscahft . Das war der Fortschritt des Feudalismus im Sinne der Klassenherrschaft.

Weil Ausbeutung und Staat bestehen blieb, kam auch das Geld und der Zins zurück, aber nun mit um so größerer Wucht. Die Idealisierung der Antike, mit ihrem “ Humanismus” und Staatsidealen in der Aufklärung ist nur der ideologische Überbau für die Rückkehr des Zinses und des Geldes.

Das Geld wurde von den bürgerlichen Ökonomen, wie Adam Smith und Ricardo als nützlicher Vermittler des Austausches in der einfachen Tauschgesellschaft, die es nie gegeben hat, verklärt. Dieser Mythos diente dazu, die Rückkehr von Zins und Geld gesellschaftsfähig und die damit verbundenen Schrecken im Römischen Reich angesichts der Schrecken des Feudalismus endgültig in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die ökonomische Basis für diese Ideologie besteht darin, daß die Geldshöpfungshoheit von den feudalen Fürsten ( also vom Staat) in die privaten Hände der Bankiers überging. Dies ist der ökonomische Kern der bürgerlichen Revolution.

Nach der Verbannung des Zinses im Feudalismus , entfaltet dieser nun seine revolutionären Kräfte und wälzt die ganze Produktion zu einer Profitproduktion um. Im Kapitalismus wird der über Geld vermittlete Ausbeutungskreislauf auf die gesamte Produktion ausgedehnt, indem auch die Arbeitskraft zur Ware wird.

Die Herrschaft des Finanzkapitals ist heute offen zu Tage getreten und legt den Blick frei auf den grundlegenden Zusammnehang von Profitproduktion und Zins. Die Abgaben, die der Staat zuvor von den Bürgern mittels direkter Gewalt erhoben hat, werden jetzt unter Voraussetzung der massenhaften Expropriation der Leute von ihrem Land und ihren Existenzmitteln, d.h. Unter Voraussetzung der ökonomischen Gewalt, von den Kapitalsiten erhoben.

Es wird nicht mehr für einen konkreten Bedarf produziert. Die Initialisierung der Produktion wird durch die Keimzelle der Ausbeutung , dem Kredit, der sich verzinsen will, getätigt. Nur die Produktion wird initialisiert , die verspricht genügend Profit abzuwerfen , damit der Zins bedient werden kann. Die Trennung vom Bedarf macht sich in der Form geltend, daß das Geld für die Produktion vorgeschossen und die ware produziert wird, die sich aber erst auf dem Markt realisieren muß , damit das Geld in vermehrrter Form zurückfließen kann. Insofern ist der Kredit essentieller Bestandteil der kapitalistischen Ausbeutung.

Die Staatsgewalt mit dem Militär ist jetzt nicht mehr der direkte Ausbeuter wie im Feudalismus, sondern schafft durch Landenteignungen und dem Einsatz der direkten Gewalt die Voraussetzung dafür, daß die Ausbeutung mittels ökonomischer Gewalt vonstatten gehen kann.

Die Perversion des “demokratischen Staates” besteht darin, daß hier eine Allgemeinheit vorgespiegelt wird. Der Feudale und antike Staat waren ehrlicher, da hier in aller Offenheit nur die herrschende Klasse das Sagen hatte und die Sklaven und Frauen ausgeschlossen waren.

Im modernen bürgerliche Staat handelt es sich weiter um einen Klassenstaat. Im Kapitalismus wurde ökonomische und politische Sphäre getrennt, damit die Ausbeutung durch das Privatkapital ohne Beschränkung frei von jeder Rücksicht auf allgemeine Interessen durchgeführt werden konnte. Es war der Triumph der privaten Ausbeutungsinteressen, in dessen Händen der Reichtum der Gesllschaft konzentriert war. Der Staat wurde als eigene Sphäre , in dem die allgemeinen Interesse verwaltet wurden , als scheinbare Macht des Volkes installiert, was von Anfang an eine Illusion war, da der Reichtum der Gesellschaft in den Händen des Privatkapitals liegt, von dem der Staat abhängig ist, wie man heute wieder deutlicher denn je sieht.

Die Profitproduktion produziert periodisch Systemkrisen die zum Krieg führen.Die Kriege im 20.Jahrhundert haben zum Totalitarismus im Weltmaßstab geführt.

Die Dimension der Vernichtung von Leben erweitert sich von Mal zu Mal. Die Krise zu Beginn des 20.jahrhundert führte zum 1. Weltkrieg, zum Faschismus und zum 2. Weltkrieg.

Das Gemetzel des dreißigjährigen Krieges und die Hexenverbrennungen sind harmlos gegenüber der Massenvernichtung der Juden im Hitlerfaschismus.

Die Waffen werden immer bestialischer. Atomwaffen. Chemie- und Biowaffen, Drohnen und zuletzt wird der Planet selbst zur Waffe.

Die Judenvernichtung durch Hitler war kein Excess eines Verrückten, und der Faschismus keine Fehlentwicklung , die eigentlich nicht zum kapitalistischen System gehört und keineswegs durch den Sieg über den Faschismus ein für allemal überwunden ist. Die Rasseneugenik war in den 30iger Jahren weltweit ein Lieblingbetätigungsfeld der globalen Elite. Hitler hat diese auf breiter Basis in die Tat umgesetzt. Die Massenvernichtung von Leben in Form von Krieg nach innen und nach außen ist die Machtbasis des Patriarchats.

Das wahre Glaubensbekenntnis der globalen Elite ist die Anbetung der Vernichtung von Leben. Denn der Tod ist der Ursprung ihrer Macht. In der Krise kommen sie auf dieses Fundament ihrer Macht zurück.

Frieden und die farcenhafte, parlamentarische Demokratie sind nur Episoden zwischen den Vernichtungsexcessen.

Das Patriarchat war von Anbeginn an in seinem Wesen rassistisch, indem der eine Stamm einen anderen durch Krieg unterwirft und versklavt.

Die Unterjochung der Frau und anderer Völker sind die beiden Grundpfeiler seiner Macht.

Heute sind wir wieder soweit.

Die Herrschenden kennen keinen anderen Ausweg aus der Krise als Krieg und Totalitarismus. Mit Troika, ESM, und der europäischen Finanzdiktatur sind wir hier in Europa wieder auf dem Weg zum Totalitarismus des 21. Jahrhunderts.

Der einzige Ausweg ist die Abschaffung des Patriarchats.

Wir stehen heute in einer ähnlichen Situation, wie beim Untergang des römischen Reiches, das an der maßlosen Ausbeutung , der maßlosen Bereicherung der Herrschenden durch Sklaverei, Zins und Inflation, Zerrüttung der Währung und der Hybris, durch militärische Mittel alle Probleme lösen zu können, zugrunde gegangen ist.

Wie zu Beginn des Feudalismus versucht die herrschende Klasse, Befreiungsbewegungen zu instrumentalisieren (nicht nur im arabischer Frühlung), um sich eine neue Legitimation, in Form des Islamismus, für ihre Klassenherrschaft zu verschaffen.

Die Zersetzung jeglicher Moral zeigt sich in der gleichzeitigen Rechtfertigung der neuen Kriege der globalen Elite mit islamistischem Terror , den sie selbst finanzieren und gleichzeitig werden reihenweise islamistische Regimes an die Macht gebracht. Die Fratze des Patriarchats tritt heute im islamistischen Terror von oben und von unten in aller Bestialität offen in Erscheinung.

Der Islamismus, in dessen Zentrum die totale Erniedrigung der Frau als Gesellschaftscodex (Scharia) steht, ist die neue Offensive der Herrschenden auf dem Weg in ein neues dunkles Zeitalter.

Wir setzen dagegen die vollständige Befreiung der Frau

Die Abschaffung des Patriarchats ist identisch mit der Befreiung der Menschheit vom Krieg , Privateigentum, Herrschaft, Staat und Ausbeutung

  • Das Leben muß wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft treten

  • Die Produktion muß wieder dem Leben dienen, nicht dem Profit

  • Alle Landenteigungen müssen rückgängig gemacht werden

    und die Produktionsmittel müssen in wirkliches Gemeinschaftseigentum mit kommunaler Selbstverwaltung überführt werden.

Manifest der Frauen von Via Campesina

WOMEN OF VIA CAMPESINA - INTERNATIONAL MANIFESTO 

IV WOMEN'S
ASSEMBLY - JAKARTA, JUNE 2013 

We are peasant women of the world that in the course of
these 20 years of Via Campesina have worked tenaciously to build a
universal, broadly based democratic, politically and socially 
engaged movement in the defense of peasant agriculture, food 
sovereignty and the struggle for the land, territories justice, 
equality and the dignity of peasant women and men. 

We are women from various continents and cultures, with common 
histories and struggles for life, our emancipation and that of our 
peoples, coupled with the ethical and political imperative of 
protecting the right to food, defending peasant agriculture, 
biodiversity, our natural resources and the struggling to end 
violence in every form, sharpened before this capitalist and
patriarchal economical system. 

"Via Campesina is a movement that recognizes the full equality and 
value of both men and women" 

This is clearly established in the conclusions of our 
III International Conference in Bangalore. Via Campesina, through a 
structural change, guarantees that peasant women and men in the 
movement share responsibilities equally seeking to strengthen open 
and democratic processes in our international structure. 

We deliver this Manifesto and its political statement, to the women 
of the world and to the VI Via Campesina International Conference, 
as input for the deliberations, for the work, the action and the 
struggles that we continue to develop around the world. Going 
forward in the unity and the action for the full
incorporation of women on equal terms in the political, economic,
social and cultural aspects, eliminating the discrimination that 
affects us in our daily lives, in agricultural areas and indigenous 
communities, is a task of all of us, both men and women. 

In these two decades of life, struggle and hope of Via Campesina, 
we women have had a key role in pushing forward the 
political/organizational strategies for the future, fighting day by 
day for the defense of Mother Earth, our territories, against the 
looting, the devastation, the death and oppression caused by
entrepreneurial and colonial capitalism. 

In these two decades deep changes in the life conditions of rural 
women around the world were made, capitalist invasion in the fields 
and the appropriation of food systems by the multinational companies 
have led millions of peasants to incorporate themselves into paid 
labor, causing severe migration processes, forced displacements and 
land losses, precipitating many changes inside families where women 
must assume the greatest responsibilities for the economic support 
of the family. The emigration of women from the countryside is 
closely related to the impoverishment and the levels of violence 
that women and girls suffer, and this situation is more severe 
because of the discrimination they also suffer in the recipient 
countries. Despite this situation women that have migrated have
became important to the support of their families since in many 
cases remittances constitute the principal income of their families. 

Confronting this reality is one of the fundamental objectives of 
struggle of women and the entire Via Campesina. Our biggest step 
towards ending injustice in the world is taken by breaking the 
poverty cycle and granting the rightful place that we peasants have 
to provide and guarantee sufficient and balanced food for the 
peoples, recognizing the central role of women in food production. 

However, tragically, far from decreasing, poverty has increased in 
recent years in most countries. Studies of United Nations agencies 
and the World Bank, indicate that this situation is worsening and 
the gap of wealth distribution has expanded, presenting to the 
agricultural sectors the grim picture of increased poverty, where 
women continue to suffer the more dramatic effects. Ending these 
shameful inequalities of class, gender and ethnicity that affect 
millions of women worldwide and eliminating the scourge of hunger 
and violence is a constant struggle that governments and parliaments 
of the world need to take into account when legislating and 
approving laws searching to guarantee the comprehensive development 
of dignified lives of rural women and their communities in the whole
world. 

ACCESS TO LAND, A KEY RIGHT 

"To us, the peasant and indigenous women, the land is more than a 
means of production. It is a space of life, culture, identity, an 
emotional and spiritual environment. Because of that, it's not a 
commodity, but a fundamental component of life, which is accessed 
by rights that are inalienable and only allocated through property 
and access systems defined by each people or nation". 

Equal access to land for men and women is a fundamental component 
of overcoming poverty and discrimination. The assumption that fair 
access to land can be achieved through market mechanisms and 
individual property is far from representing the views and 
aspirations of indigenous and peasant women.

We women demand a comprehensive Agrarian Reform to redistribute land
with our full participation and integration throughout the process, 
ensuring not only access to land, but to all the instruments and 
mechanisms on an equal footing, with a just appreciation of our 
productive and reproductive work, where rural areas guarantee a 
dignified and fair life for us. 

	* 

To protect and enhance our ways of doing and improving agriculture, 
our seeds, markets, foods, using our knowledge, our science and our 
technology. 
	* 

To encourage and generate appropriate public policies and programs 
for our cultures and ways of life, with resources that make viable 
peasant production, ensuring food sovereignty and the rights of 
peasants men and women withsocial justice. 

In this way the access to land for us rests on a comprehensive 
Agrarian Reform that promotes the development of a management model 
that places at the center of the process the social function of land 
and the peasants' and the indigenous peoples' practices of land use 
and production, ensuring the human needs to food as a fundamental 
right for life. 

FOOD SOVEREIGNTY WITH GENDER JUSTICE 

"To maintain dignity and the land, to keep alive and strengthened 
our own food production, to recover food self-sufficiency to the 
greatest extent possible, to protect the water, to exercise in 
practice Food Sovereignty, it's time for us to value, in all its 
dimensions, the role of women in the development of our agricultures" 

Our struggle and action for Food Sovereignty has given us women the 
opportunity to make visible our historical participation in the 
development of the food systems in the world and the role we have 
played since the invention of agriculture, in collection and 
propagation of the seeds, in the protection and preservation of 
biodiversity and genetic resources, placing us as primary emotional,
ethical and social pillars. 

The dominant model "is the food processing industry and the large
supermarket chains that standardize production and concentrate much 
of the wealth created by the sector. The resistance and the 
alternative to this standardization of consumption is in food 
diversification and other forms of relation and consumption where 
the producers have their work valued, and the consumer decent wages 
to purchase food of their choice". (Nyeleni Miriam Nobre) 

Under the slogan "the food is not an issue of market, but of 
sovereignty", we have been defining our sovereign rights to decide 
and organize the distribution, exchange and consumption of
food in quantity and quality according to our possibilities and 
needs, prioritizing solidarity, cultural, social, health and welfare 
factors for the Jakarta, Indonesia, 7th of June 2013benefit of our 
families and our rural and indigenous communities. 

We can affirm that we have taken up the fight and the exercise of 
Food Sovereignty. In order to reach this objective we have worked 
hard "to summon all our knowledge, to recover our seeds, multiplying 
them, care for them, swap them and let them walk again, grow and 
multiply by our fields without hindrance or aggression". This has 
put us in an opposition to intellectual property, certification 
rules, GMOs and Pesticides. 

Women's work and power within families and in movements must be 
recognized, including the economic and productive value of seed 
selection and food production by women, which requires personal 
and collective processes, of us and our partners. The economic 
contribution that our work represents to agriculture, the household 
economy and macro economic indicators of the nations must be 
appreciated. 

We are convinced that the most significant and revolutionary 
proposal of Via Campesina has been to initiate Food Sovereignty as 
distinct from the food security proposals of the FAO and the 
Governments, seeking a solution to hunger through food security, 
understood as the availability of food and the financial capacity 
to purchase, leaves food in the hands of the market forces that
are resulting in a global scourge of hunger, and suffering for a 
billion human beings in the world. 

WE ARE FIGHTING FOR OUR RIGHTS, AGAINST
NEO-LIBERALISM AND PATRIARCHY 

"Women, historical creators of knowledge in agriculture and food, 
continue to produce 80% of food in the poorest countries, are 
currently the main guardians of biodiversity and crop seeds, being 
the more affected by neo-liberal and sexist policies".
(Nyeleni women statement) 

Neoliberal adjustment policies have deepened the conditions of 
oppression, discrimination and increased violence against women and 
girls in rural areas, insecurity and instability in the work of 
women, and the lack of social protection, allowing for further 
exploitation with increased working hours becoming common, and a
climate of violence undermines our dignity. Anti-capitalist and
anti-patriarchal struggle go hand in hand with the struggle for 
gender equality and against oppression of traditional societies and 
sexist, individualist and consumerist modern societies, based on 
market dominance. Our political project is to move toward a new 
vision of the world, built on the principles of
http://tv.viacampesina.org/Women-planting-struggles-and-hope?lang=enrespect,
equality, justice, solidarity, peace and freedom, waging battles to 
take forward the fight jointly by: 

	* 

Initiating immediate actions and measures in order to erradicate 
violent and sexist practicies and physical, verbal and psycological 
aggressions in our organizations, in our families and in society; 
	* 

Ensuring equality of gender and no discrimination; 
	* 

Fighting without compromise against all forms of violence in rural 
areas, against the increasing militarization and
criminalization of the movements and social struggles in most 
countries in the world, adding to this the introduction of 
antiterrorist laws that are used against peasants and indigenous 
people, the main victims of the worst attacks and abuses committed 
in the name of law. We express our firm decision to struggle and 
mobilize for justice, equality and peace in our territories and in 
the world; 
	* 

Building proposals and lines of action that our movement need to 
advance the socio-political processes and technical training with 
teaching methods aimed at raising awareness in communities to 
political views and cultural barriers to advance gender equality; 
	* 

Strengthening mechanisms for participation of rural women in the 
formulation of public policy proposals and programs both internally 
and externally, to ensure resources for development, both locally 
and globally and the management of these, expanding access education 
and technology. 

Confronting patriarchy means recognizing privileges and myths of 
male superiority, re-socialize and sensitize leaders studying the 
history of women, in order to evaluate it. Until now, women have 
taken the lead, but it requires equal involvement to move forward 
from declarations to concrete practices. The organized peasant women 
are convinced that the future is promising, as there is no 
possibility of moving back in the progress and triumphs achieved, 
and even less so in the minds of women. Fighting for the 
"sovereignty of the land, the territory and the body" saying no to
violence against women in all its forms. 

Because of this and inspired by the debates of the women of Latin 
America and their process of constructing a political proposal for 
the construction of a base for "Popular Peasant Feminism" our 
Assembly has taken on the challenge to also expand this debate 
within the organizations of La Via Campesina at an international 
level. 

WOMEN PLANTING STRUGGLE AND HOPE! FOR FEMINISM
AND FOOD SOVEREIGNTY! 

Jakarta, Indonesia, 7th of June 2013

Links:
------
[1]
http://tv.viacampesina.org/Women-planting-struggles-and-hope?lang=en
[2]
http://tv.viacampesina.org/Mujeres-Campesinas-unidas-en-un?lang=en