Der Pfarrer H. C. Stoodt , ein Missionar von Interfaith

Was will H.C. Stoodt?

„Wenn ich also die mit Jüdinnen/Juden und Muslimen gemeinsame Basis, das Bekenntnis zur Einheit Gottes und den daraus folgenden grundlegenden Imperativ dieser religiösen Traditionen praktisch ernst nehme, dann kämpfe ich für das gesellschaftliche Ziel realer, und das heißt heute immer auch: globaler Gleichheit….
….eine Idee der Gleichheit aller Geschöpfe vor Gott in Judentum, Christentum und, wenn ich es richtig sehe, auch im Islam.
Die jüdisch-christliche und auch die islamische Theologie plädieren deshalb, wenn sie bei diesem Anspruch bleiben wollen, objektiv für eine reale Gleichheit als gesellschaftliches Ziel…..
Den Marxismus verstehe ich als das heute angemessenste Werkzeug, um das uralte Ziel einer grenzenlosen Republik der Freien und Gleichen, einer klassenlosen, herrschaftsfreien Gesellschaft, einer Gesellschaft, die durch die reale Anerkennung der Gleichheit ihrer Mitglieder den einen Gott ehrt, praktisch zu erreichen.“
https://wurfbude.wordpress.com/2015/12/01/gleichheit-umkehrung-und-befreiung-in-theologie-und-marxismus/

Wie wir hier sehen ist für H.C.St. der Glaube an Gott überhistorisch, für alle Zeiten gegeben. Auch noch in der klassenlosen Gesellschaft beten die Menschen zu dem einen Gott. Wie es sich für einen Pfarrer gehört, ist er weit davon entfernt, die Existenz Gottes infrage zustellen. Ganz im Gegenteil. Als gläubiger Christ malt er die monotheiistischen Religionen in den schönsten Farben und dichtet sie in eine Emanzipationsbewegung um, die dieselben Ziele verfolgen würde, wie der Marxismus.

Damit befindet er sich im diamentralen Gegensatz zum Marxismus. Denn Marx hat
der Religion den Kampf angesagt. Weil er die Herrschaftsverhältnisse und Klassenverhältnisse bekämpft, bekämpft er die Religion.

  1. Für Marx ist die Religion menschengemacht und keineswegs überhistorisch.
  2. Die Religion ist eng mit Klassenherschaft und Kapitalismus verbunden und wird verschwinden, wenn der Kapitalismus überwunden ist.
  3. Ohne Kampf gegen die Religion gibt es keine Befreiung.

1. Für Marx ist die Religion historisch aus den materiellen Verhältnissen zu erklären,

“Die Moral, Religion, Metaphysik und sonstige Ideologie und die ihnen entsprechenden Bewusstseinsformen behalten hier- <27> mit nicht länger den Schein der Selbständigkeit. Sie haben keine Geschichte, sie haben keine Entwicklung, sondern die ihre materielle Produktion und ihren materiellen Verkehr entwickelnden Menschen ändern mit dieser ihrer Wirklichkeit auch ihr Denken und die Produkte ihres Denkens. Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein…………………………….

Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.
http://www.sinistra.net/lib/cla/mew/mewdidfeud.html

Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewußtsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. ………. …. Dieser Staat, diese Sozietät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewußtsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur |Ehrenpunkt|, ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.
http://mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm

2.)Die Religion ist eng mit Klassenherschaft und Kapitalismus verbunden und wird verschwinden, wenn der Kapitalismus überwunden ist.

“Betrachten wir den wirklichen weltlichen Juden, nicht den Sabbatsjuden, wie Bauer es tut, sondern den Alltagsjuden.
Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das Geheimnis der Religion im wirklichen Juden,
Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz.
Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.
Nun wohl! Die Emanzipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judentum wäre die Selbstemanzipation unsrer Zeit.
Eine Organisation der Gesellschaft, welche die Voraussetzungen des Schachers, also die Möglichkeit des Schachers aufhöbe, hätte den Juden unmöglich gemacht. Sein religiöses Bewußtsein wurde wie ein fader Dunst in der wirklichen Lebensluft der Gesellschaft sich auflösen. Andrerseits: wenn der Jude dies sein praktisches Wesen als nichtig erkennt und an seiner Aufhebung arbeitet, arbeitet er aus seiner bisherigen Entwicklung heraus, an der menschlichen Emanzipation schlechthin und kehrt sich gegen den höchsten praktischen Ausdruck der menschlichen Selbstentfremdung. ” http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm
„Der Jude hat sich bereits auf jüdische Weise emanzipiert.
»Der Jude, der in Wien z.B. nur toleriert ist, bestimmt durch seine Geldmacht das Geschick des ganzen Reichs. Der Jude, der in dem kleinsten deutschen Staat rechtlos sein kann, entscheidet über das Schicksal Europas.
Während die Korporationen und Zünfte dem Juden sich verschließen oder
ihm noch nicht geneigt sind, spottet die Kühnheit der Industrie des Eigensinns der mittelalterlichen Institute.« (B. Bauer, »Judenfrage«, p. 114.)
Es ist dies kein vereinzeltes Faktum. Der Jude hat sich auf jüdische Weise
emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern
indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktischeJudengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden
sind. ……….
Der Widerspruch, in welchem die praktische politische Macht des Juden zu
seinen politischen Rechten steht, ist der Widerspruch der Politik und Geld-
macht überhaupt. Während die erste ideal über der zweiten steht, ist sie in
der Tat zu ihrem Leibeignen geworden.
https://www.staff.uni-giessen.de/~g31130/PDF/marx/judenfrage S.15,16

Anmerkung: Dieses entscheidende Statement, daß die Geldmacht sich den Staat untergeordnet hat, daß die Geldmacht das Geschick des ganzen Reiches bestimmt und über das Schicksal Europas entscheidet hat Marx in seinen späteren Werken nicht weiter analysiert.
Er hat in den 3 Bänden des Kapital die Ökonomie des Kapitalismus entwickelt. Zu einer Theorie des Staates ist er nicht mehr gekommen.

Marx Kritik gilt denjenigen , die nur gegen die Religion kämpfen und dabei vom Kampf gegen die materiellen Verhältnisse, die die Religion hervorgebracht haben, absehen.

“Der Mensch wurde daher nicht von der Religion befreit, er erhielt die Religionsfreiheit. Er wurde nicht vom Eigentum befreit. Er erhielt die Freiheit des Eigentums. Er wurde nicht von dem Egoismus des Gewerbes befreit, er erhielt die Gewerbefreiheit.
Die Konstitution des politischen Staats und die Auflösung der bürgerlichen Gesellschaft in die unabhängigen Individuen – deren Verhältnis das Recht ist, wie das Verhältnis der Standes- und Innungsmenschen das Privilegium war – vollzieht sich in einem und demselben Akte. …..
Die politische Emanzipation ist die Reduktion des Menschen, einerseits auf das Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, auf das egoistische unabhängige Individuum, andrerseits auf den Staatsbürger, auf die moralische Person….
Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine „forces propres“ »“eigene Kräfte“« als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht.”                                              http://gutenberg.spiegel.de/buch/zur-judenfrage-9720/2

3.) Ohne Kampf gegen die Religion gibt es keine Befreiung.

“Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
|379|Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.
Die Kritik hat die imaginären Blumen an der Kette zerpflückt, nicht damit der Mensch die phantasielose, trostlose Kette trage, sondern damit er die Kette abwerfe und die lebendige Blume breche. Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen, damit er denke, handle, seine Wirklichkeit gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit um seine wirkliche Sonne bewege.” http://mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm

Hier spricht Marx aus, daß der Mensch zu Verstand kommen muß, die religiösen Illusionen abwerfen muß, selbst denken muß, nur so kann er sich befreien. Das ist eine Selbstverständlichkeit für alle Aufklärer der damaligen Zeit, ganz im Gegensatz zu Stoodt.

H.C. Stoodt der Antiaufklärer:

Mit seiner Propaganda für die monotheistischen Religionen fällt H.C.Stoodt selbst hinter die bürgerlichen Aufklärer zurück, die gegen die Religion, gegen den religiösen Feudalstaat und für den bürgerlichen Staat kämpften und sich (im Unterschied zu Marx) damit zufrieden gaben, die Religion aus dem Staat herauszuhalten.
Weit entfernt von jeglicher Religionskritik verherrlicht er die monotheistischen Religionen in dem er ihnen vollmundig Ziele aus dem marxistischen Vokalbular andichtet,: Republik der Freien und Gleichen, klassenlose Gesllschaft , Befreiung von Herrschaft, die man zwischen frei erfunden und absichtliche Täuschung einordnen muß.
H.C. Stoodt macht die Kritik der Religion rückgängig, Er produziert neue religiöse Illusionen , hier insbesondere für marxistisch orientierte Menschen, denen er glauben machen will, daß die Religionen für die klassenlose Gesellschaft und gegen Herrschaft wären. Das ist das Gegentreil von Erkenntnis und Aufklärung..
Damit passt H.C.Stoodt genau in unsere Zeit der Gegenaufklärung.
Heute erleben wir weltweit eine Refeudalisierung und den Abbau des Rechtsstaates . Mit der Eskalation der Kriege sind heute die Herrschaftsreligionen weltweit auf dem Vormarsch und der Säkularismus wird zurückgedrängt. Der Islamismus wird vom westlichen Imperialismus gepuscht, als Vorwand für Kriege und eigene Interventionen, damit sich neue islamisch faschistische Regimes  etablieren und in den westlichen Ländern um den Aufschwung des Totalitarismus zu befördern.

Der Zionismus, der immer aggressiver wird, wird hofiert.

Nach 9/11 hat Bush neue Kreuzzüge gegen die Achse des Bösen ausgerufen und kooperiert bei diesen Kriegen eng mit Islamisten und dem jüdischen Staat Israel. Wir erleben nicht enden wollende Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und als nächstes gegen den Iran. Die säkularisierten christlichen Kriegsherren verwüsten die Länder im Namen von Demokratie und Humanität in enger Kooperation mit islamistischen Halsabschneidern. Sie züchten den Islamismus und den Dschihad, die für ihre Zwecke den Vorteil haben, heute noch die dem Monotheismus innewohnende Barbarei in ihrer Ursprünglichkeit zu praktizieren.
Im Unterschied zum Feudalismus, in dem die monotheistischen Religionen

sich gegenseitig bekriegten, ist im Zeitalter der Globalisierung die Zusammenarbeit der Religionen angesagt.
Das Ziel der Weltherrschaft, das alle Religionen kriegerisch verfolgten, was aber unter der Ägide der verschiednenen einzig wahren Götter zum Scheitern verurteilt war und in den verschiedenen religiösen Herrschaftsgebieten endete, ist heute unter der Führung des Finanzkapitals möglich geworden. Heute ist das Ziel der Weltherrschaft in der alle Menschen in einer “grenzenlosen Gesellschaft” “nur einen Gott” anbeten, greifbar geworden. Das Finanzkapital, das die Staaten von sich abhängig gemacht hat, unterstützte und unterstützt im Krieg beide Seiten und verfolgt seit 100 Jahren dieses Ziel.
Heute ist die “Einheit” Gottes angesagt und der heutige Missionar kämpft um “Globale Gleicheit” um die “reale Anerkennung der Gleichheit ihrer Mitglieder, (die) den einen Gott ehrt.” “in der grenzenlosen Republik der Freien und Gleichen”

H.C. Stoodt als Missionar von “Interfaith”

H.C. Stoodt entpuppt sich als ein Missionar von “Interfaith” http://www.interfaith.org/
„Interfaith“ ist die Transformation der Religionen, die Vereinigung aller bestehenden Herrschaftsreligionen zu einer einzigen neuen globalen Religion und wurde von Vertretern des Finanzkapitals ins Leben gerufen. Unter dem Banner des „Earthcharter“, der angeblichen Rettung des Planeten und der Umwelt (grüne Religion) sollen sich alle Religionen versammeln .
Und wieder steht das Finazkapital dahinter. Die Kriegsreligionen bleiben bestehen. Die Elite forciert einerseit die Toleranz der Religionen untereinander , während sie andererseits neue religiöse Kriege inszeniert, indem sie den Islamismus züchtet und den Dschihad für ihre Weltherrschaftspläne instrumentalisiert.
Der von Mitgiedern der Trilateralen Kommission ( GroBrundtland) gegründete „Earthcharter“,  in dem Steven Rockefeller führende Position innehatte und das vom Rockefeller Brothers fund gesponsored wurde, ( Patrick Wood, Technocracy rising, S. 124) hat religiöse Leitlinien herausgegeben , die die 10 Gebote ersetzen sollen. http://earthcharter.org/invent/images/uploads/echarter_german.pdf

arc

http://arkofhope.org/
Diese neuen 10 Gebote werden aufbewahrt in der Arc of Hope, wie es sich für religiöse Heiligtümer gehört.
Der Earth Charter ist im Grunde ein hochpolitisches Dokument in dem keine zerstörerische Folge des Kapitalismus ausgelassen und ein positiver Grundsatz zur Beseitigung desselben dagegen aufgestellt wird.
Was eigentlich als politisches Programm behandelt werden sollte , das in der politischen Aktion der Massen gegen die Ausbeuter durchgesetzt werden müßte , wird aus dem Bereich der Politik in den Bereich der Religion verbannt , d.h. von der politischen Praxis abgetrennt und so in das Reich der Hoffnung auf eine bessere Zeit verschoben, zugunsten der Vision der globalen Gemeinschaft aller Menschen in einer neuen weltumspannenden Identität, ein Identifikation mit den Ausbeutern der Neuen Weltregierung.
Hans Christoph Stodt ist ein Parteigänger von Interfaith. Seine Symbiose von Marxismus und den vereinten monotheistischen Religionen soll die Widerstansbewegungen umlenken zu einer Bewegung für die globale “Republik der Freien und Gleichen” sprich für die eine Weltregierung.  Sie sollen Illusionen hinterherlaufen ohne sich der wirklichen politischen Ziele der globalen Religion bewußt zu werden.

Gemeinschaft der Interfaith Gläubigen und Verfolgung Ungläubiger – anstatt Klassensolidarität

Um jeden Preis muß Erkenntnis und die Kritik der Akteure zur Herstellung der neuen Weltregierung verhindert werden. Denkverbote werden in die Welt gesetzt: Die Kritik am Finanzkapital wird tabuisiert. Wer sich diesem Tabu widersetzt, den trifft der Bannstrahl des Antisemitismus, der wird mit Häme übergossen und aus der linken Gemeinschaft ausgeschlossen.
So geschehen anläßlich der Verteilung eines Flugblatts, in dem die Initiative zur Gründung des Staates Israel auf das Finanzkapital zurückgeführt wird: https://occupyfrankfurt.net/warum-soll-jerusalem-zur-hauptstadt-israels-werden/
Eine Stoodt Jüngerin, die Sprecherin von Free Palestine hat diesen Bannstrahl auf die Verfasserin des Flugblattes abgeschossen und ihren Ausschluß aus dem politischen Widerstand gegen die Politik Israels gefordert. Sie lehnte jedes Bündnis mit dem Pal -Fo (Palästina Forum) ab, wenn die Verfasserin des Flugblattes Rederecht erhalten würde.
Der Grundsatz jeder linken Aktionseinheit, daß die Kritik an der Politik der herrschenden ( in diesem Falle Israels) die gemeinsame Basis ist, auf der sich Gruppen mit verschiedenen politischen Richtungen treffen, wird hier zerstört.

Kritiker des Finanzkapitals werden zu Gegnern, die Klassensolidarität wird aufgekündigt.
Damit zeigt Free Palestine worum es ihr geht:
Es geht es nicht um den Widerstand gegen die Herrschenden, es geht um Unterwerfung unter die neue globale Religion, den Heiligenschein der neuen Weltregierung.

Religiöse Kriegsverherrlichung und Moral der Gewalt bei Kommunisten

Ein anderer Stoodt Jünger hat die Verurteilung des Flugblatts als antisemitisch wie folgt begrundet:

„Wie kann ein Mensch, der im Land der Täter groß geworden ist, von Israel und dessen Gründung schreiben, ohne den deutschen Faschismus als Hauptverursacher der Gründung des Staates Israel auch nur zu erwähnen und völlig zu ignorieren, dass der Hauptfeind m eigenen Land steht, enthüllt, an den Pranger gestellt und niedergerungen werden muß. Das ganze Flugblatt ist nicht nur antisemitisch, sondern auch furchtbar nationalistisch.“

Der Hauptverursacher des Staates Israel ist nicht das zionistische Finanzkapital, sondern der deutsche Faschismus mit dem Holocaust. Als Deutscher muß man sich also schuldig bekennen. Diese Schuld hat man alleine dadurch auf sich geladen, daß man im Land der Täter groß geworden ist.

Dieses Argumrent zeugt von einer religiösen Hirmwäsche:
Wie kann ich mich schuldig fühlen für den deutschen Faschismus, nur weil ich hier geboren bin?
Die Auffassung, daß sich  alle Deutschen  schuldig fühlen müssen für den deutschen Faschismus, ist eine religiös, nationalistische Falschbeschuldigung. Es gibt keine solche Kollektivschuld. Der Faschismus war schon lange beendet bevor wir geboren wurden.. Auch diejenigen Deutschen, die damals lebten, können nicht als “Deutsche” beschuldigt werden, ganz so als ob alle Deutschen den Faschismus gewollt hätten. Denn es gab genug Deutsche, die gegen den Faschismus gekämpft haben. Zahlreiche Kommunisten, Anarchisten und Sozialisten wurden ins KZ geworfen.
Alle heutigen Linken die sich einer Schuld am Holocaust selbst bezichtigen, sollten sich schämen, denn sie haben den Widerstand gegen den Faschismus in Deutschland vergessen. Ihnen ist das Gedenken an die Widerstandskämpfer abhanden gekommen, die für ihren Widerstand selbst im KZ ermordet wurden.
Es wird hier an ein kollektives Schuldbewußtsein angeknüpft, das Resultat unserer religiösen Erziehung ist. Wurden wir doch angeblich aus dem Paradies vertrieben, weil wir uns schuldig gemacht haben. Auch hier waren es nicht wir persönlich, sondern die ganze Menschheit hat sich schuldig gemacht. Ein kollektives Schuldbewußtsein ist uns, vermittelt durch die religiöse Indoctrination in Fleisch und Blut übergegangen. Von der Wiege bis zur Bahre wird uns eingeredet, daß eine Urschuld auf uns lastet , denn Adam und Eva haben sich des schwersten aller Verbrechen schuldig gemacht, indem sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben.

„ Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.“ Das erste Buch Mose (Genesis) (1.Mose 2,4-3,24)

Genau darauf, auf Erkenntnisverbot, zielt die Erfindung einer Kollektivschuld am Holocaust auch heute. Die wahren Schuldigen am Faschismus sollen unerkannt bleiben. Das westliche Finanzkapital wollte den deutschen Faschismus und Krieg und hat sein Entstehen von langer Hand vorbereitet:

„Nazi Deutschland wurde finanziert von der Federal Reserve und der Bank von England.

  1. von 1919 bis 1924 – es wurde die Grundlage gelegt für ein massives Amerikanisches Finanzinvestment in die Deutsche Ökonomie;

  2. von 1924 bis 1929 – die Kontrolle über das Deutsche Finanzsystem wurde übernommen und der Nationalsozialismus wurde unterstützt;

  3. von 1929 bis 1933- Auslösen und Entfesseln einer tiefen Finanz- und ökonomischen Krise und Sicherstellung daß die Nazis die Macht übernehmen

  4. von 1933 bis 1939 – finanzielle Kooperation mit dem Nazi Regime und Unterstützung seiner expansionistischen Auslandspolitik, mit dem Ziel einen neuen Weltkrieg vorzubereiten und auszulösen.                    https://occupyfrankfurt.net/2016/06/17/zum-j-p-morgan-lauf/

Diese wahren Schuldigen am deutschen Faschsimus sind auch die wahren Schuldigen, wenn es um die „Gründung des Staates Israel“ richtiger müßte es heißen: die Occupation von Palästina und die Vertreibung und Ermordung der Palästinenser, geht.
Aber anstatt Erkenntnis ( die ist ja tabuisert) wird uns die Logik der Gewalt und der Kriegsverherrlichung, die wir aus der Bibel kennen, als Erklärung präsentiert:
Es wird so getan, als  ob die „Gründung des Staates Israel“ zwangsläufig aus dem deutschen Faschismus und dem Holocaust folgen würde. Das ist die Legitimation des einen Unrechts aus dem anderen.
Der Urprophet und Feldherr Moses führte das Volk aus der ägyptischen Sklaverei und überfiel im Namen des einen Gottes andere friedliche Völker, raubte sie aus und verübte Genozide.

›So zieh nun hin und schlag die Amalekiter und vollstrecke den Bann an ihnen und an allem, was sie haben; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.‹ (1. Samuel 15.3).
›Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.‹ (5. Mose 2. 34-35) ›Und die ganze Beute dieser Städte und das Vieh teilten die Israeliten unter sich; aber alle Menschen erschlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, bis sie vertilgt waren, und ließen nichts übrig, was Odem hatte.‹ (Josua 11.14) ›Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis alles umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott.‹ (5. Mose 7.20-21)
»Mose trat an das Lagertor und sagte: ›Wer für den Herrn ist, her zu mir.‹ Da sammelten sich alle Leviten um ihn. Er sagte zu ihnen: ›So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten.‹ Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an jenem Tag gegen dreitausend Mann. Dann sagte Mose: ›Füllt heute eure Hände mit Gaben für den Herrn! Denn jeder von euch ist heute gegen seinen Sohn und seinen Bruder vorgegangen, und der Herr hat Segen auf euch gelegt.‹ Exodus 32.16-29:

So erteilte er der Menschheit die erste Lektion: Gegen Sklaverei wehrt man sich nicht, indem man sich gegen die Sklavenhalter erhebt, sondern indem man noch größere Verbrechen begeht. Im Namen des einen wahren Gottes ist es gerechtfertigt Andersgläubige auszurotten.
Das größte Verbrechen, der Krieg wurde als Befreiung von der Sklaverei umgedeutet und als Durchsetzung des einzig wahren Glaubens geheiligt. In dieser Umkehrung des Moralsystems, das Böse ist heilig – erscheint die Kritik am Krieg als Beleidigung Gottes.
Das Verbrechen, das Land der Palästinenser zu überfallen , zu occupieren, die Palästinenser zu vertreiben und zu ermorden wird als Ausweg aus dem Holocaust umgedeutet und als Erfüllung des Auftrags des Jüdischen Gottes geheiligt. In dieser religiösen Kriegslogik ist jede Kritik daran Antisemitismus.

Die antideutsche Selbstbezichtigung , wir „Deutsche sind Schuld am Faschismus“ ist eine nationalistisch-religiöse Falschbeschuldigung, die einer religiösen Umkehrung des Moralsystems zu einer Kriegsmoral, geschuldet ist.
Es wird alles auf den Kopf gestellt. Wer sich nicht selbst bezichtigt , wer nicht die Deutsche Schuld anerkennt, ist nationalistisch.
Die Beschwörung “ den Feind im eigenen Land zu bekämpfen“ kommt *dem Verbot* gleich, das Finanzkapital anzugreifen.
Nur noch der deutsche Imperialismus wird bekämpft und als der Nabel der Welt fantasiert. Daß die USA heute die Weltmacht ist und ihre Vorherrschaft aggressiv verteidigt und zu erweitern sucht, wird nicht wahrgenommen. Soweit hat man sich dem Erkenntnisverbot unterworfen.
So hat sich heute die religiöse Gehirmwäsche marxistisch, leninistischer Politik bemächtigt.

Religionskritik und das heißt Kritik aller monotheistischen Religionen inclusive von Interfaith, ist heute nötiger denn je und zwar zuerst bei denen, die sich marxistisch nennen und sich als Atheisten über die Religion erhaben fühlen.

Wer das Finanzkapital als Hauptfeind benennt wird ausgeschlossen

H.C.Stoodt ist an einer breiten antifaschistischen Aktionseinheit nicht interessiert. Seine Berufung auf Dimitroff ist ein Täuschungsmanöver

Wer sein Dogma, daß der Deutsche Imperialismus heute die Hauptgefahr ist und nicht das globale Finanzkapital mit der US geführten militärischen Speerspitze, nicht teilt, wird aus der Aktionseinheit ausgeschlossen. So geschehen im letzten Dezember , in dem die No to Nato Gruppe aus der Frankfurter Aktionseinehit gegen das Integrationsgesetz unter der Ägide von Christoph Stodt ausgeschlossen wurde. Das ist Spaltung und das Gegenteil davon , ein breites Bündnis aufzubauen.

“Sie sind unentbehrlich gegen die Gefahr eines Krieges, den NATO-Osterweiterung und EU-Aufrüstungspläne nicht zuletzt unter der Ägide des deutschen Imperialismus gegen den schwächeren imperialistischen Konkurrenten Russland vorbereiten .” Aus dem Artilkel von Hans Christoph Stoodt: Was ist ein breites Bündnis? Vom 31. Januar.
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/304536.was-ist-ein-breites-b%C3%83%C2%BCndnis.html

Daß die Nato-Osterweiterung unter der Ägide des deutschen Imperialismus stehen würde und der Hauptfeind im eigenen Land stünde, sieht

  1. den Hauptakteur in einer bestimmten Regierung  und nicht im Finanzkapital, dessen Instrumente die Regierungen sind und
  2.   leugnet, daß das Finanzkapital heute im Unterschied zum Hitlerfaschsimus zu einem globalen Faschismus rüstet und mit den USA und Nato einen anderen Hauptaggressor gefunden hat, bei dem der deutsche Imperialismus mitspielt aber nicht die Führung hat.

Diese Position fällt er genau unter Dimitroff’s Kritik an den Sozialdemokraten:

Die Führer der Sozialdemokratie vertuschten und verhüllten vor den Massen den wirklichen Klassencharakter des Faschismus und riefen nicht zum Kampf gegen die immer schärferen reaktionären Maßnahmen der Bourgeoisie auf. Sie tragen die große historische Verantwortung dafür, daß im entscheidenden Moment der faschistischen Offensive ein bedeutender Teil der werktätigen Massen in Deutschland und einer Reihe anderer faschistischer Länder im Faschismus nicht das blutdürstige Raubtier des Finanzkapitals, seinen schlimmsten Feind erkannte, und daß diese Massen nicht zur Abwehr bereit waren.“
Georgi Dimitroff:Arbeiterklasse gegen Faschismus

Die Auseinandersetzung dazu ist nachzulesen unter:                            https://occupyfrankfurt.net/2016/12/02/aktionseinheit-gegen-faschismus/

Kritik am Islamismus wird tabuisiert

Eine Demonstration gegen die Christenverfolgung durch den IS in Syrien wird von H.C.Stoodt als „islamfeindliche Demonstration und Kundgebung“, diffamiert und er schämt sich nicht, zu einer Gegendemonstration aufzurufen.

“Gemeinsam mit anderen Organisationen werben die Freien Wähler für eine „Demonstration gegen Christenverfolgung“. Die Veranstaltung sei in Wahrheit eine „islamfeindliche Demonstration und Kundgebung“, teilt die Anti-Nazi-Koordination mit und ruft zur Gegendemonstration auf.” http://www.fr.de/frankfurt/heisses-pflaster-frankfurter-innenstadt-protest-gegen-freie-waehler-a-936011

“Vor allem Angehörige der ethnischen und religiösen Minderheiten wie die christlichen Assyrer/Aramäer/Chaldäer oder Armenier, aber auch die Kurden, Turkmenen, Tscherkessen, Yeziden, Ismailiten und Drusen sind zwischen die Fronten geraten. ….
Prekär ist die Situation der christlichen Minderheit in Syrien. …. Ab Mitte 2011, also mit dem Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen, kam es vermehrt zu Übergriffen verschiedenster Art auf Christen, ihre Stadtteile und Kirchen. Insbesondere von der radikalislamistischen al-Nusra-Front gehen immer wieder Entführungen, Vertreibungen, Schändungen und Morde aus.”
https://www.gfbv.de/de/news/chronik-christen-verfolgung-syrien-7926/

Rassistische Gewalt in Schutz zu nehmen hat mit Antirassismus ganz und gar nichts zu tun.
Dies ist eine Parteiname für die islamistischen Grausamkeiten gegen Christen im Namen der religiösen Toleranz und hat mit linker Politik nichts zu tun.  Eine derartige Verhöhnung von Antirassismus treibt die Menschen, die die islamistische Barbarei kritisieren in die Arme von Rechten.
Hier zeigt sich die praktische Nutzanwendung von Interfaith. Die Kritik am Islamismus der das Instrument im imperialistischen Krieg des Westens ist, soll erstummen.
Die Linke soll sich mit der angeblichen Befreiungsbewegung zum Sturz von Assad, die der westliche Imperialismus in Form der sogenannten moderaten Rebellen im Rahmen seiner verdeckten Kriegsführung aufgebaut hat, identifizieren. Antiimperialistischer Widerstand wird umgelenkt zu einer proimperialistischen Bewegung.

Dieses Ziel wird auch von anderer Seite verfolgt. https://occupyfrankfurt.net/2017/01/03/wer-ist-adopt-a-revolution/

Anarchistisch oder antideutsch ?

Kritik an dem Vortrag

Jüdisches Leben aus anarchistischer Perpektive“

von Nui, einer jüdischen Trans am 27.5.2018 im Exzess

Die in unserem Flyer „ Anarchismus und Religion“ formulierte Kritik an dem Titel des Vortrags, daß es keinen jüdischen, christlichen,islamischen Anarchismus gibt, wurde von der Referentin als „Bullshit“ bezeichnet.

Als Beleg dafür wurden zahlreiche Anarchisten genannt, die Juden waren. Darunter auch Erich Mühsam. Wenn diese Juden waren, heißt das noch lange nicht, daß diese sich als jüdische Anarchisten verstanden und genauso wie die Referentin sich unkritisch zu den jüdischen Traditionen verhielten.

Erich Mühsam bestätigt vielmehr meine Kritik:

„Erst das Judentum zentralisierte den Gottgedanken, erst die jüdisch-christliche Religion stellte eine Allmacht über der Menschheit auf, schuf den Begriff der Gottesknechtschaft, unterwarf Denken, Fühlen und Handeln den unantastbaren Satzungen einer jeder Absetzbarkeit, ja, jeder Anzweiflung entzogenen einheitlichen Autorität. Die Priester des allmächtigen, allwissenden, allgegenwärtigen Gottes erlangten dadurch die schrankenlose Macht über die Seelen der Gläubigen, eine Macht, der sie durch die Errichtung der Kirche den Halt der vollkommensten Zentralisation gaben. Dass der Anarchismus mit dem Glauben an eine außerhalb der Persönlichkeit wirkende bewusste und willensbegabte Kraft unvereinbar ist, bedarf keiner besonderen Darlegung.“ S.20 Erich Müsam „Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat“ https://www.lernhelfer.de/sites/default/files/lexicon/pdf/BWS-DEU2-0941-03.pdf

Wie wir hier sehen, kritisiert Erich Mühsam ausdrücklich den jüdisch-christlichen monotheistischen Gott und stellt, wie ich in dem Flyer, die Unvereinbarkeit von Anarchismus und Anerkennung des Gottes fest. Die Tatsache, daß Erich Mühsam ein Jude war, spielt also keine Rolle. Im Gegenteil, die in Nui’s Argument enthaltene Unterstellung, daß aus einer Sozialisierung automatisch eine entsprechende Perspektive erwächst, widerspricht dem Selbstverständnis eines jeden Anarchisten, sich zu der eigenen Sozialisation kritisch zu verhalten. Anarchisten zeichnen sich gerade dadurch aus, die Herrschaftsverhältnisse in denen sie/wir sozialisiert wurden , ob christliche oder jüdische einer radikalen Kritik zu unterziehen.

Die föderative Gesellschaft der Anarchie kann keinen Bestandteil enthalten, der diesen beiden Grundformen der Macht nicht stracks entgegengesetzt wäre. Ihr Gefüge muss von der Wurzel aus anders aussehen und anders wachsen als das Gefüge jeder obrigkeitlichen Organisation. Von der Wurzel aus: die Wurzel des Staates aber, die Keimzelle der Autorität ist die Familie.“ S.22 Erich Müsam „Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat“

Nicht so Nui. Sie hat eine positive Beziehung zu ihrer jüdischen Sozialisation. Dazu macht sie eine Unterscheidung zwischen den Traditionen und Kultur auf der einen Seite und der Religion auf der anderen Seite, die sie kritisert . Die jüdischen Traditionen und Kultur stellen für sie die jüdische Perspektive dar, zu der sie ein positives Verhältnis hat.

Die Religion läßt sich jedoch nicht von den Traditionen trennen, ist es doch gerade die Tradition der patriarchale Familie, in der sich die Religion manifestiert.

Was sie unter den jüdischen Traditionen und Kultur verstehen will, hat sie trotz Nachfrage nicht konkretisiert. Da allgemein jüdische Traditionen und Kultur im Raum standen, sehen wir uns die jüdischen Familientraditionen an, die einen wesentlichen Bestandteil derselben bilden:

Das Eherecht war jedoch primär patriarchalisch orientiert. Dies kommt schon sprachlich zum Ausdruck. Der Mann wird zum Herrn, zum Besitzer (Baal) der Frau; die Ehefrau wird als „in seinem Besitz befindliche“(Beula) bezeichnet. ….Die Heirat nach traditionell jüdischem Recht zeigte deutliche Züge eines Kaufver-trages. Der Ehemann erwirbtseine Frau zur Ehe.Der Vater erhält von seinem Schwiegersohn einen Brautpreis (Mohar). Dieser Kaufpreis verblieb zunächst beim Vater der Braut. …..Demgegenüber standen die Rechte des Ehemannes: Er hat Anspruch auf den Erwerbsertrag der Frau, wenn sie einer Arbeit nachgeht. Die in die Ehe eingebrachte Mitgift der Frau bleibt ihr Eigentum, jedoch fällt die Nutzung dem Manne zu. Die Frau ist verpflichtet, ihrem Mann „den Becher einzuschenken, das Bett zu machen, Gesicht, Hände und Füße zu waschen und ihn zu bedienen.“….

Der Mann hat darüber hinaus Anspruch auf den Nachlass der Frau nach ihrem Tode. In früheren Zeiten wurde die Wahrung der ehelichen Treue vorwiegend als Vorrecht des Mannes eingestuft. Schon leichte Übertretungen der Frau konnten dem Mann das Recht zur Scheidung verleihen. In biblischen Zeiten stand Ehebruch durch die Frau unter Todesstrafe. Auf der anderen Seite galt lediglich der Ge-schlechtsverkehr eines Mannes mit der Ehefrau eines anderen als Ehebruch. Jeder sonstige außereheliche Verkehr durch den Mann war zwar verpönt, wurde jedoch nicht als Ehebruch sanktioniert...Ein Kind, das durch Ehebruch gezeugt wurde, galt in biblischer Zeit als Bastard (Mamser). ..Eine Mischehe, also die Ehe eines Juden mit einer Nichtjüdin bzw. die Ehe einer Jüdin mit einem Nichtjuden ist nicht erlaubt. Eine entgegen diesem Verbot in Israel geschlossene Ehe gilt als Nichtehe.   Der Mann kann aus folgenden Gründen die Scheidung verlangen:

a) Wenn die gültig geschlossene Ehe verboten ist;

b) wenn die Frau sich fälschlicherweise als Jungfrau ausgegeben hat;

c) wenn die Frau die ehelichen Pflichten verweigert;

d) bei 10-jähriger kinderloser Ehe;

e) wenn die Frau einen körperlichen Fehler hat, der dem Mann unbekannt war;

Jüdisches Familienrecht, mit seinem Ursprung in den Schriften des Alten Testaments, prägt auch in der heutigen Zeit das Familienleben, das Verhältnis der Geschlechter sowie die Regeln von Ehe, Trennung und Scheidung für Angehörige des jüdischen Glaubens. Die Aussagen der fünf Bücher des Mose als Regelwerk der Torah haben heute noch Gültigkeit für den gläubigen Juden. Im Laufe der Geschichte wurde die einseitige patriarchalische Ausrichtung durch Interpretationen und Verdikte talmudischer Gelehrter abgemildert. Polygamie wurde abgeschafft, das Scheidungsrecht der Frau wurde erweitert, gewisse Unterhaltsansprüche werden ihr zugestanden und Kinderehen sind verboten.

Die Ehescheidung ist nicht mehr einseitiger Akt des Mannes, sondern orientiert sich an Regeln, über die Rabbinatsgerichte wachen. Für den Dialog der Religionen und den Frieden im Nahen Osten kontraproduktiv ist das Verbot der Mischehe mit einem Andersgläu-bigen. Dennoch müssen wir uns vor Augen halten, dass sich tradiertes Religions-recht nicht mit den Standards aufgeklärter westlicher Industrienationen messen lässt, die längst eine Trennung von Religion und Staat vollzogen haben. http://www2.ostfalia.de/export/sites/default/de/afb/download/berichtmarx-judentum-2005.pdf

In solchen Traditionen etwas positives zu sehen, hat mit Anarchismus nichts zu tun.Das jüdische Patriarchat ist genauso abzulehnen wie das christliche oder moslemische Patriarchat. Die Kritik Erich Mühsams an der patriarchalen Familie trifft jede christliche, jüdische und moslemische gleichermaßen.

Die obrigkeitlich geschützte und nach einheitlichen Grundsätzen geregelte Familie ist Muster und Sinnbild der Zentralisation, vollendete Verkörperung des Machtgedankens, im engen Umkreis Modell von Kirche und Staat, Urform und Inbegriff ausübender und hinnehmender Autorität. Diese Eigenschaften der von Kirche und Staat geschaffenen, betreuten und beaufsichtigten Familie sind gewährleistet durch die Einrichtung der vom Staat beglaubigten, von der Kirche mit göttlichen Weihen versehenen Ehe und durch die Festlegung des Vaterrechts als Ausdruck der Beziehung des Stammes zur Allgemeinheit, der Beziehung der Familienangehörigen zueinander. Die ( 22)
Begründung der Vaterschaftsfamilie erfolgt in der Form der priesterlichen oder behördlichen Vornahme einer Trauung der beiden Personen, welche sich zur gemeinsamen Lebensführung und Erzeugung von Kindern verständigt haben. Die Heirat, gleichviel ob es sich um kirchliche Einsegnung oder um Ziviltrauung handelt, bedeutet also die Einschaltung der öffentlichen Macht in die private Entschließung zweier Menschen, miteinander geschlechtlichen Verkehr zu pflegen. Um ein solches Eindringen obrigkeitlicher Gewalt in den allerpersönlichsten und verschwiegensten menschlichen Willensvorgang erträglich und berechtigt erscheinen zu lassen, bedurfte es der vollständigen Verbildung des natürlichen Wissens um Selbstbestimmung in den Angelegenheiten des eigensten Erlebens. Sie wurde erreicht durch die Verfälschung der Moral von einem sozialen Wertmaß der Rechtsgleichheit und des anständigen gegenseitigen Verhaltens in eine Richtschnur zur Innehaltung des richtigen Abstandes zwischen Machtgebot und Abhängigkeit. Die Beziehung der Geschlechter, dieser durch die Natur selbst jeder Einmischung Dritter entzogene Urquell des Lebens, musste, um der Macht dienstbar werden zu können, im Gewissen der Menschen zum Herd ständiger innerer Not gemacht werden. Gelang das, so war für den Seelsorger der Weg frei, der Liebe Vorschriften zu machen; die Priesterschaft, mithin die Kirche, der Staat und jede Autorität konnte sich als Macht da einnisten, wo der Machtbegriff für jedes gesunde Empfinden aufhören müsste, Geltung zu haben.
Es gelang durch die erfolgreiche Bemühung, den Geschlechtstrieb als eine von Anbeginn sündige Versuchung der Menschenseele zur Erregung fortwährender Gewissensqualen zu benutzen; denn nur so konnte die Vorstellung erweckt werden, dass die Befriedigung des sinnlichen Verlangens unreines Werk sei, solange nicht äußere Gewalten ihr eine genau zu befolgende Dienstordnung gesetzt hätten.“ Erich Müsam „Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat“

Die Position der Referentin jüdische Traditionen und Kultur hochzuhalten, hat mit Anarchsimus nichts zu tun. Anarchismus wird zu einem Label für einen entgegengesetzten Inhalt.

Es ist ja schön, wenn sich Nui als Trans in den jüdischen Traditionen wohlfühlt, weil die Juden 7 Bezeichnungen für Gender haben und zumindest in der Sprache ihre sexuelle Ausrichtung nicht diskriminiert wird. Es geht aber hier nicht um individuelle Gefühle.

Nui erhebt schwerwiegende Vorwürfe : Sie kritisiert diejenigen als Antisemiten, die diesen positiven Bezug zur „jüdischen Perspektive“ vermissen lassen.

Intersektionalität sei antisemitisch , wenn die jüdische Perspektive dabei nicht vorkommt.

(ich will hier auf den Begriff Intersektionalität, nicht näher eingehen und nehme ihn hier gleichbedeutend mit „Widerstand in verschiedenen Bereichen“)

Dies ist eine Kritik am Antisemitismus vom Standpunkt der jüdischen Perspektive. Anarchisten dürfen also die jüdischen Traditionen nicht kritisieren, weil das antisemitisch sei. Dieses Kritikverbot stammt aus der antideutschen Ecke.

Eine angebliche Kritikerin der Antideutschen entpuppt sich hier als heimliche Antideutsche.

Das Konzept der Tolenranz und das Kritikverbot gegenüber den Anhängern der monotheistischen Religionen ist ganz und gar unanarchistisch. Aber nicht nur das.

Nur der Anarchismus ( und die mit ihm verwandte Matriarchatstheorie) kritisiert die Konstitution von Herrschaft, indem Andersgläubige verachtet werden und die eigene Religion als die einzig wahre gesetzt wird – und das ist das Wesen aller monotheistischen Religionen – weil er ein Gegner von Herrschaft ist. Das unterscheidet den Anarchsimus (inclusive Matriarchatstheorie) von allen anderen linken Strömungen.

Bei der Kritik am Antisemitismus kann ich nicht die Augen davor verschließen, daß die jüdische Religion selbst nur den eigenen Gott als den einzig wahren Gott ansieht und andere Religionen verachtet. Bei der Kritik an der Diskriminierung des Islam kann ich nicht darüber hinwegsehen, daß auch der Islam sich über Andersgläubige erhebt und sich selbst als das auserwählte Volk sieht. Dasselbe trifft auf das Christentum zu.

Es kann keine Toleranz gegenüber Religionen geben, deren Wesensmerkmal das Prinzip der Intoleranz ist.

Nur vom Standpunkt der Kritik an allen monotheistsichen Religionen läßt sich Antisemitismus , Diskriminierung des Islam und des Christentums und deren Exzeptionalismus, den alle für sich in Anspruch nehmen, überwinden.

Unter Linken ist dieses Gebot der Toleranz und das Kritikverbot gegenüber den Religionen gang und gäbe. Sie teilen das bürgerliche Konzept des Säkularismus, das die Religion in der Privatsphäre beläßt.

Es ist ein verhängnisvoller Trugschluß, zu glauben, daß die Religion ungefährlich wäre, wenn man sie in die Privatsphäre verbannt. Denn gerade in der Privatsphäre entfaltet die Religion ihre Macht, indem sie sich der Seelen der Menschen bemächtigt und ihnen in Kindheit und Erziehung moralische Werte implementiert, die sie zu Knechten der Herrschaft macht.

 Die Macht über die Seelen, die sie kraft der religiösen Beeinflussung der Menschen ausübt, ergänzt sie durch Erringung politischer Macht im Staate. Dadurch macht sie sich den ökonomischen Machthabern unentbehrlich, die nun der Kirche die Wege zu weiterer Entfaltung von Autorität öffnen. Sie liefern der Kirche die Schule aus und erreichen so, dass die Jugend im Geiste der Autorität erzogen wird, somit brauchbaren Stoff zum Beherrschtwerden, willigen Ausbeutungsnachwuchs hergibt und frühzeitig den Drang pflegt, selbst Machtinhaber zu werden. Sie wissen, dass nur der ein guter Knecht ist, der selbst knechtet oder doch knechten möchte, wie die Kirche weiß, dass nur der mit Leidenschaft Herr sein kann, der noch einen Herrn über sich fühlt. Also: mit dem Erwachen von Machtsucht schufen sich die Menschen die Gottheit. Sie unterwarfen sich ihrer Herrschaft, um andere Menschen der eigenen Herrschaft unterwerfen zu können. Jeder Unterworfene wird wiederum mit Macht ausgestattet, damit er um so leichter beherrscht werden kann. Jede Unterwerfung und Beherrschung führt zu materieller Ausbeutung, jede Ausbeutung zu Autorität, Zentralismus, Staat. Gott und der Staat sind die beiden Pole der Macht, die auf der Verneinung von Gleichberechtigung, Gegenseitigkeit und Selbstverantwortung beruht.“ Erich Müsam „Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat“

Was in der Privatspäre heranwächst, wird da nicht bleiben. Die Herrschenden wissen um die Macht der Religion und möbilisieren sie regelmäßig, wenn sie es brauchen.

Gerade der Aufstieg von Hitler hat gezeigt, wie leicht sich die dem Monotheismus eigene Verachtung der Andersgläubigen zu einer politischen Massenbewegung mobilisieren läßt . Der Antisemitisus der Deutschen, der zum Verbrechen des Holocaust führte, war nur möglich, weil in der Privatsphäre sich die christliche Religion entfalten konnte.

Mit der Eskalation der Kriege sind heute die Herrschaftsreligionen weltweit auf dem Vormarsch und der Säkularismus wird zurückgedrängt. Der Islamismus wird vom westlichen Imperialismus gepuscht, als Vorwand für Kriege und eigene Interventionen, damit sich neue islamisch faschistische Regimes zu etablieren und in den westlichen Ländern den Aufschwung des Totalitarismus zu befördern. Der Zionismus, der immer aggressiver wird, wird hofiert.

Zugleich wird schon seit Jahren eine Kampagne zur Tabuisierung von Erkenntnis und Kritik in Gang gesetzt, indem mit dem Vorwurf des Antisemitismus die Schuld des Holocaust heraufbeschworen wird , um die Kritik an den jetzigen Tätern und darüberhinaus jede linke Kritik zu diskreditieren.

Dieses Verfahren der Einschüchterung und falschen Beschuldigung ist die moderne Version des Märchens von der Schuld, die zur Vertreibung aus dem Paradies führte.

Religion ist die Ideologie von Gewalt und Herrschaft, aus der es kein Entrinnen gibt, solange sie nicht grundlegend in Frage gestellt wird.

Nur der Anarchismus hat hier die richtige Antwort, weil er eine grundlegenede Kritik an allen Herrschaftsreligionen hat.

Vorsicht ! Imperialistische Scharfmacher geben sich als “links” aus !

Beispiel
“No Border Frankfurt”, die am 8.4. zur Unterstützung der US Bomben gegen die syrische Regierung am 7.4. auf die Straße gingen. Die Behauptung, Assad hätte Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wurde nicht bewiesen und nicht untersucht.
Es wurde sofort gebombt, wie bei allen anderen Kriegslügen, weil nichts bewiesen werden kann.

Es ist eine Lüge! Es ist radikal pro -imperialistisch, für diese Lüge auf die Straße zugehen. Ihre Anhänger sind derartig manupuliert, daß sie den verdeckten Angriffskrieg der Nato gegen Syrien mittels islamistischer Söldner, der das “Greater middle East Project“ (2004) der USA in Syrien umsetzt, für eine Revolution der Bevölkerung gegen Assad halten. https://occupyfrankfurt.net/2017/04/14/ist-no-border-frankfurt-linksradikal-radikal-ja-aber-nicht-links/

Genauso “No Fragida”: Sie identifizieren sich mit den angeblichen revolutionären Befreiungskriegern und fallen auf das Image herein, daß die Kriegstreiber ihren islamistischen Söldnern verpasst haben, um ihren eigenen völkerrechtswidrigen Aggressionskrieg zu verschleiern. Die Befreiung von Aleppo, die am 15.12.16 zum Abschluß kam, hat bei NoFragida ein derartiges Entsetzen ausgelöst, daß sie fast zeitgleich zur FSA und Mili Görus zu einer Kundgebung aufgerufen haben.
Haben sie jemals darüber nachgedacht, daß eine ausländische Intervention mit islamistischen Terroristen mit einer Befreiungsrevolution rein gar nichts zu tun hat, daß man weder eine Demokratie von außen importieren kann und schon gar nicht mit islamistischen Kämpfern , deren politisches Programm die Einführung der Sharia ist?
https://occupyfrankfurt.net/2017/01/02/entlarvt-nofragida-auf-der-seite-der-islamisten/

Sie alle sind auf die Propaganda der bezahlten Profis von “Adopt a revolution” und “medico international” hereingefallen.
Das ist die deutsche Abteilung der westlichen NGO’s deren Aufgabe es ist, die imperialistischen Vernichtungsfeldzüge als Forderung der Menschen vor Ort hinzustellen.

Ein Beispiel ist die weltweite Kampagne “ No Fly Zone” in Syrien.
Diese wurde von “The Syria Campaign” unter dem Titel “Planet Syria” initiiert und wird weltweit promotet. Der deutsche Partner dafür ist “adopt a revolution” https://www.adoptrevolution.org/planet-syrien/ .

Dasselbe hatten diese “humanitären Interventionisten” ebenfalls für Libyen gefordert , was dann mit der totalen Zerstörung Libyens auch realisiert wurde.

https://occupyfrankfurt.net/2017/01/03/wer-ist-adopt-a-revolution/
https://occupyfrankfurt.net/2017/03/28/die-farbigen-von-der-elite-kontrollierten-revolutionaere-in-deutschland/

Ist “No Border Frankfurt” linksradikal? Radikal ja, aber nicht links

Die Kundgebung von No border Frankfurt am 8.4.: “Gegen den Krieg” betete die Giftgas- Lüge nach, die die USA benutzten um die Syrische Armee zu bombardieren.

noborder
Diese Behauptung, Assad hätte Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wurde nicht bewiesen und nicht untersucht.
Es wurde sofort gebombt, wie bei allen anderen Kriegslügen, weil nichts bewiesen werden kann.

Es ist eine Lüge:

Die Toten, die präsentiert wurden, waren gar nicht durch Sarin (das als Kriegswaffe geächtet ist) umgekommen, denn die Helfer hatten kein Problem die Toten anzufassen, was bei Sarin tödlich gewesen wäre. http://www.globalresearch.ca/donald-trump-is-an-international-law-breaker/5584052
Assad bombardierte nicht die eigene Bevölkerung, sondern Islamisten in der Nähe, die dort ein Giftgas-Lager hatten. Das Gas wurde durch den Wind weiter-getragen und verursachte die Toten. https://www.jungewelt.de/artikel/308552.was-geschah-in-idlib.html
Die Position von No Border unterscheidet sich in nichts von der Position der Kriegstreiber:Bild-Giftgas

Es ist radikal pro -imperialistisch, für diese Lüge auf die Straße zugehen

Ohne das “Greater middle East Project“ (2004) der USA , das den Sturz von Assad vorsieht und Syrien aufteilen will, das die Nato seit 2011 mit einen verdeckten Angriffskrieg gegen Syrien durch islamistische Söldner umsetzt, gäbe es in Syrien überhaupt keine Kriegs-Toten .

Wir fordern alle sich links verstehenden Menschen auf, sich nicht von diesen imperialistischen Scharfmachern, die im linken Gewand auftreten, täuschen zu lassen. No Border Frakfurt ist nur die Spitze eines Eisbergs dieser pro-imperialistischen Strömung, die sich als “Radikal Links” tarnt und seit Jahren mit einer Heerschar von bezahlten Agenten widerständige Menschen auf die Linie des Imperialismus manupulieren will.
Das haben wir hier genauer analysiert.
https://occupyfrankfurt.net/2017/03/28/die-farbigen-von-der-elite-kontrollierten-revolutionaere-in-deutschland/

Wir treffen uns reglmäßig; Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, melde sich bei der folgenden email-adresse: inanna.matria@gmx.net

Die farbigen (von der Elite kontrollierten) Revolutionäre in Deutschland

Der revolutionäre Widerstand in Deutschland liegt am Boden. Das zeigt sich darin, daß keine nennenswerte Opposition gegen die langen Angriffskriege der Nato mehr stattfindet, es keinen Widerstand gegen das Finanzkapital mehr gibt , die Kritik am Islamismus tabuisiert ist und der Vormarsch des globalen Faschismus kein Thema ist.
Es gibt nur einen antifaschistischen lokalen Widerstand gegen Nazis oder die AFD und Islamophobie.
Die Bewegung hat also den eigentlichen Gegner völlig aus dem Auge verloren.
Hier in Deutschland liegt der außerparlamentarische Widerstand am Boden. Das ist das Verdienst der Gruppen, die die Restbestände der Gruppen zentral kontrollieren , denn diese arbeiten mit den herrschenden Imperialisten zusammen.
Die vielen lokalen Initiativen mögen mehr oder weniger selbstbestimmt sein. Eine überregionale Zusammenfassung und politische Ausrichtung wird dominiert von Attac und IL , die sich selbst an die Spitze gesetzt haben und im Auftrag des Klassengegners unterwegs sind.

Sie haben Blockupy dominiert und stehen heute an der Spitze der No G20 Aktionen. Der Widerstand gegen die Nato-Aggressionskriege ist bei dem linken außerparlamentarischen Gruppen ganz aus der Mode gekommen und die Abwicklung der Montagsmahnwachen bzw des Friedenswinters wurde in großen Teilen von Attac , in Person von Pedram Shayar durchgeführt.

Eine zentrale Rolle scheint bei diesem Niederringen des außerparlamentarischen revolutioären Widerstands das Institut für solidarische Moderne zu spielen, in dem Parteipolitiker der Sozialdemokratie, der Grünen und „Die Linke“ mit Führern von Attac und IL zusammenarbeiten und das sich zum Ziel gesetzt hat, bei der außerparlamentarischen Linken, den sogenannten sozialen Bewegungen eine „Hegemonie“ über die Köpfe zu gewinnen.

Das Reformprojekt einer Solidarischen Moderne kann nur als ein gesellschaftliches Projekt initiiert werden, dessen Ort neben der institutionellen Politik auch die Zivilgesellschaft wie die sozialen Bewegungen bilden. Dieser Ort kann deshalb nur der Raum einer stetig auszuweitenden gesellschaftlichen Debatte sein, die als solche auch auf dem Feld der Wissenschaften zu entfalten sein wird.. Es geht um einen Kampf um die Köpfe in diesem Land, um ein Kampf um die Köpfe in diesem Land, um eine andere Hegemonie.“
http://www.solidarische-moderne.de/de/article/132.was-will-das-ism.html

Dieses Ziel haben sie offenbar weitgehend erreicht.
Bei Thomas Seibert laufen die Linien zusammen. Er ist Aktivist und Strategiegeber  der IL , Sprecher von Medico International, wissenschaftlicher Beirat der Rosa Luxemburg-Stiftung und Vorstandssprecher der Solidarischen Moderne.
http://www.solidarische-moderne.de/de/topic/24.vorstand.html

Dr. Thomas Seibert ist Aktivist, Philosoph und Autor. Er arbeitet als Referent im Bereich Südasien für medico international, ist im Wissenschaftlichen Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und seit vielen Jahren politisch aktiv in der Interventionistischen Linken. Er ist außerdem Vorstandssprecher des Instituts Solidarische Moderne.“
http://www.laika-verlag.de/termine/thomas-seibert-im-gespr%C3%A4ch-mit-luciana-castellina-%C2%BBdie-entdeckung-der-welt%C2%AB

Die politische Praxis von„Medico international“ mit der Unterorganisation „adopt a revolution“ gibt Auskunft darüber für welche Solidarität und Moderne diese Leute arbeiten.

Es sind typische NGO’s die angeblich ganz unabhängig von der Regierung agieren, aber wie sich herausstellen wird, im Dienste der imperialistischen Mächte unterwegs sind und auch von diesen bezahlt werden. In Syrien, in dem ein verdeckter illegaler Angriffskrieg des Westens mittels islamistischer Söldner geführt wird, führen „medico international“ und „adopt a revolution“ in den von den Islamistischen Söldnern eroberten Gebieten Hilfsprojekte durch. „adopt a revolution“ betätigt sich mit der
Forderung nach einer “ No Fly Zone” in Syrien auch als Scharfmacher zur Eskalation des Krieges. Sie agieren dabei im Rahmen einer globalen Kampagne
“The Syria Campaign”, die diese initiiert haben und weltweit promoten. Der deutsche Partner dafür ist “adopt a revolution” mit dem Projekt “Planet Syria” https://www.adoptrevolution.org/planet-syrien/ .
Mit der Forderung einer “ No Fly Zone”kam die Koalition der “Humanitären Interventionisten “ (Amnesty, Human Rights Watch, Physicians for Human Rights, etc.. Avaaz )auch im Falle von Libyen.
http://www.counterpunch.org/2015/03/31/humanitarians-for-war-on-syria/
Das führte zu massiven Bombardierungen über die folgenden 8 Monate , die Ermordung von Gaddafi, den Tod von 30 000 Menschen , den Sturz der Regierung und die Etablierung eines Nationalen Übergangsrates.
Die “Humanitäre Interventionisten” sind die Propagandakollonne der westlichen Kriegstreiber. Sie gelten als Experten vor Ort, führen in den Kriegsgebieten in den von den Islamisten eroberten Gebieten Hilfsprojekte durch und versorgen die westlichen Medien mit den notwendigen Falschinformationen. Sie führen kriegsvorbereitende Lügen-Kampagnen durch und geben die Forderung nach westlicher Kriegs-Intervention als Hilferuf der Bevölkerung aus.
Über den verdeckten imperialistischen Angriffskrieg des Westens in Syrien, der den Sturz von Assad und die Balkanisierung Syriens zum Ziel hat, verbreiten sie die Lüge, daß hier ein revolutionärer Befreiungskrieg gegen einen „bösen Diktator“ stattfinden würde.
Sie nennen die islamistischen Kämpfer , die von den westlichen Imperialisten angeheuert wurden „ demokratische Opposition“.
Ein 2. Aleppo darf es nicht geben! ( Eine Petition von “Adopt a revolution” angesichts der Befreiung von Alleppo)
Für “Adopt a revolution” , und “medico international” stellt die Befreiung von Aleppo von den Islamisten durch die syrische Regierung eine einzige Katastrophe dar, weil viele ihrer sogenannten Hilfprojekte  durch den Sieg der Syrischen Regierungstruppen (mit der Hilfe von Russland) über die Islamisten aufgelöst wurden. Das hat bei Ihnen das blanke Entsetzen ausgelöst.
Bei der Befreiung von Alleppo haben sie die UN angeklagt, daß sie den „Fall von Aleppo“ zugelassen hätten. Sie haben eine Resolution gemacht: Ein 2. Aleppo darf es nicht geben.

Eigentlich wäre es die Aufgabe des UN-Sicherheitsrats,für Frieden zu sorgen. Doch seit über fünf Jahren blockiert Russland jede verbindliche UN-Resolution. Mit einer Notfallsitzung der Vollversammlung müssen jetzt die 193 Mitgliedsstaaten handeln, um ein zweites Aleppo zu verhindern. Fordern Sie jetzt von Außenminister Steinmeier, sich für eine UN-Notfallsitzung einzusetzen!https://www.adoptrevolution.org/un-sondersitzung/pk_campaign=161216NL&pk_kwd=link1

Die Uno hätte also versagt, weil sie sich immer noch an das Veto von Russland und China hält. Das müsse sich ändern. Sie überlegen sich Strategien, wie die UN das Veto von Rußland und China umgehen könnten und nehmen damit die imperialistische Aggression des Westens, der schon seit geraumer Zeit für den Krieg gegen Rußland aufrüstet, vorweg.
“Adopt a revolution” und “medico international” offenbaren sich als Unterstützer der westlichen Imperialisten ,  von denen sie auch bezahlt werden, (siehe: https://occupyfrankfurt.net/2017/01/03/wer-ist-adopt-a-revolution/) die in Syrien einen verdeckten Agressionskrieg mit Hilfe von islamistischen Fußtruppen führen.
Die “humanitären Interventionisten” haben mit linker Politik nichts zu tun. Sie kleiden sich in das Gewand des Widerstands gegen Diktatoren. Das ist nur eine äußere Hülle hinter der sich die Kriegsziele des Westens verbergen.
Antiimperialistische Politik lehnt dagegen jede ausländische, gewaltsame intervention ab und besteht auf der Einhaltung der Grundsätze des Völkerrechts.
Eine Befreiung von Krieg, Herrschaft und Ausbeutung kann nur von innen heraus erfolgen.
https://occupyfrankfurt.net/2017/01/06/petition-haende-weg-von-syrien/
Die Einreihung von „adopt a revolution“ und „medico international“ in diese feine Gesellschaft der „humanitären Interventionisten“ hinter denen das internationale Finanzkapital in Gestalt von z.B.Soros steht (Jeremy Heimans (Avaaz) der auch hinter der Syrian Campaign steht wurde von der Soros Foundation gefördert , die Syrian Campaign von der Foundation Ayman Asfari , einem Milliardär aus der Öl-und Gas Industrie) zeigt die Bedeutung der scheinbar zusammenhanglosen Nennung von „Wallstreet“ in dem Vorstellungsvideo von ISM , worum es der „Programmwerkstatt Solidarische Moderne“ geht.

Die Redaktionen, die Buchhandlungen, die Parlamente, die Hochschulen, die Büros von Gewerkschaften, und von NGO’s und selbst die Wallstreet sind voll mit Menschen, die sich mit mutigen Ideen und tatkräftigem Engagement einsetzen für eine solidarischere Welt „
http://www.solidarische-moderne.de/de/article/132.was-will-das-ism.html timecode 0:26

Ein flammendes Bekenntnis zu den islamistischen Befreiungskämpern finden wir in der Zeitschrift „analyse und Kritk“.
Hier werden die FSA-Söldner als die ernsthafteren Revolutionäre gegenüber den kurdischen Kämpfern in Rojava und Kobane dargestellt, weil sie wirklich gegen das „böse Assad Regime“ kämpfen im Unterschied zu den Kurden die die Gebiete einfach besetzen.

Kobanê ist der kleinste der drei mehrheitlich kurdischen Kantone (die anderen beiden sind Efrîn und Cizîrê), die seit Juli 2012 nach dem Abzug der syrischen Regierungstruppen die faktisch autonome Region Rojava bildeten. (1) Die bewaffneten Einheiten der PYD beteiligten sich nicht am syrischen Bürgerkrieg, dafür hielt sich das Regime aus den Entwicklungen in Rojava heraus. Auf diese Weise konnten sich hier unter Führung der PYD relativ unbehelligt Strukturen der Selbstverwaltung entwickeln.
Weniger bekannt ist, dass es solche Formen der Selbstorganisation nicht nur in Rojava gibt. Auch in anderen Teilen des Landes, die von der Herrschaft des Assad-Regimes befreit wurden, haben sich im Laufe der syrischen Revolution Hunderte Lokale Komitees und andere Formen der Selbstverwaltung gebildet. Allerdings hatten diese Strukturen nie die Möglichkeit, sich relativ geschützt zu entwickeln, so wie es im kurdischen Norden der Fall war. Vielmehr standen sie vom ersten Tag ihres Bestehen an unter dem Druck brutaler Angriffe der Regimetruppen und ihrer Verbündeten…
Wenn man sich jedoch den ersten entsprechenden Aufruf der Neuen antikapitalistischen Organisation (NaO) und der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) ansieht (»Solidarität mit Rojava. Waffen für die YPG/YPJ« vom 4. Oktober), stellt man fest, dass die syrische Revolution überhaupt nicht erwähnt wird. In einem zweiten Aufruf heißt es lediglich: »Inmitten des syrischen Bürgerkrieges verteidigen die KurdInnen einen fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf.« Das ist natürlich prinzipiell richtig. Dass in Syrien aber auch jenseits der Grenzen Rojavas Kräfte existieren, die demokratische und fortschrittliche Positionen vertreten (nicht zuletzt die bereits erwähnten Lokalen Komitees), fällt erneut unter den Tisch.
Es stimmt auch nicht, dass es in Syrien außerhalb Rojavas keine AnsprechpartnerInnen gäbe. Eine Organisation wie Adopt a Revolution, die seit Beginn der syrischen Revolution mit lokalen Initiativen und Komitees in Syrien kooperiert, hat es vorgemacht. Aus den Reihen der politischen Linken hat Adopt a Revolution nur wenig Unterstützung erhalten. Oft genug wurde die Initiative angefeindet, und das nicht nur von neostalinistischen Organisationen und Strömungen, die sich mehr oder weniger offen auf der Seite Assads positionierten.
Die Entwicklung des autonomen Rojava wäre ohne die syrische Revolution nicht möglich gewesen, und der Erfolg des Experiments Rojava hängt vom Erfolg der syrischen Revolution insgesamt ab. Die selektive Solidarität der westlichen Linken hingegen reproduziert auf fatale Weise genau jene ethnischen Spaltungen, die die autoritären Regime im Nahen Osten, auch der Assad-Clan, über Jahrzehnte benutzt haben, um ihre Herrschaft zu stabilisieren.
……
Etwas Positives zum Schluss: Ein wirklicher Fortschritt ist die bereits erwähnte Zusammenarbeit der YPG/YPJ mit Brigaden der FSA in Kobanê. Auch wenn diese Entwicklung der äußeren Bedrohung geschuldet ist, ist zu hoffen, dass die gemeinsame Kampferfahrung beide Seiten einander längerfristig näherbringen wird. Das Oberkommando der YPG hat jedenfalls Ende Oktober eine Erklärung veröffentlicht, in der die Partnerschaft mit den in Kobanê kämpfenden FSA-Einheiten betont wird. Zudem bekennt sich die YPG in dieser Erklärung zur Verantwortung nicht nur für Rojava, sondern für ganz Syrien.
https://www.akweb.de/ak_s/ak599/28.htm

Diese Kritik könnte direkt aus der Feder des Pentagon stammen, die bestrebt sind ihre islamistischen Söldner FSA als innersyrischen revolutionären Widerstandskampf erscheinen zu lassen.

In der internationalen linken Kritik des Syrienkriegs ist diese Lüge längst entlarvt. Auf Globaresearch gibt es unzählige Artikel dazu. Auch wir haben darüber in verschiedenen Artikeln aufgeklärt.
https://occupyfrankfurt.net/2015/12/09/kriegsmarketing-und-um-was-es-wirklich-in-syrien-geht/
In Deutschland ist alles anders. Hier gehört der Glaube, daß die moderaten „Rebellen“ einen revolutioären Kampf führen, zum sich links nennenden Mainstream.
Auf welchen Hund ist eigentlich eine Linke gekommen, die islamistische Menschenschlächter wie die FSA als Revolutionäre bezeichnet und das imperialistische Ziel, die Assad Regierung zu stürzen als revolutionäre Tat erscheinen lassen will?
Hier kleiden sich Propagandisten eines globalen Faschismus in das Gewand von linken Revolutionären. Siehe dazu auch die Kritik an Thomas Seibert in: https://occupyfrankfurt.net/2017/01/03/wer-ist-adopt-a-revolution/

Wenn eine solche imperialistische Position als „radikal Links“ gilt, ist links-Sein damit wertlos und zu einem bloßen Aushängeschild geworden und hat seine Anziehungskraft eingebüßt. Darum geht es. Aufklärerische Positionen findet man unter diesen Umständen in Deuschland kaum noch in diesem Umfeld. Nachdem der linke Widerstand in Deutschland kooptiert wurde, findet man Aufklärung über die Nato Aggressionskriege eher in einem nicht antikapitalistischen Umfeld.

Die Zeitschrift „Analyse und Kritik“ ist kein unbedeutendes Blatt in Deutschland. Pedram Shayhar, der es ja wissen muß, definiert die wesentlichen linken Strömungen in Deutschalnd wie folgt:

Die Partei „Die Linke“,Attac und die Zeitschrift „Analyse und Kritk“die für die „radikale Linke“spricht.“ https://www.youtube.com/watch?v=PA3N0gZDp0M#t=1h25m30s

Er stellt also diese Zeitschrift auf die Stufe einer Organisation. Bezeichnenderweise redet er nicht von einer Organisation, wie z.B. der Interventionistischen Linken, um diese „Radikale Linke“ zu kennzeichnen. Diese wäre auch angesichts der Mächtigkeit der Kampagne von der er hier redet, die Kampagne gegen die Montagsmahnwache, bei der sich eine Hegemonie über die Köpfe manifestiert hat, zu unbedeutend.

Beim ISM lesen wir, was es für diese Hegemonie braucht :

Ein wesentlicher Ausgangspunkt dafür sind die Debatten um eine „Mosaik-Linke“, die nicht zuletzt auf einen anderen Politikstil zielen. Eine Mosaiklinke anerkennt, dass die politische wie die gesellschaftliche Linke ein fragiles Gefüge heterogener Gruppen und Personen ist, die unter zum Teil sehr verschiedenen Handlungsbedingungen arbeiten.“ http://www.solidarische-moderne.de/de/article/132.was-will-das-ism.html

Die vielen kleinen Grüppchen „die Mosaiklinke“ müssen anerkennen, daß sie nur kleine Grüppchen sind und sich nicht anmaßen den Gesamtzusammenhang mitzubestimmen, an der Definition der großen Ziele mitzuwirken und eine starke Organisation aufzubauen. Das machen andere: z.B.Die Programmwerkstatt ISM.

Die Manipulateure an der Spitze können ihre wahren Ziele nicht offenbaren, weil es darum geht die Visionen der widerständigen Menschen umzudeuten und für Positionen zu vereinnahmen, die in diametralen Gegensatz zu diesen Visionen stehen.

Am Beispiel der Kampagne gegen die Montagsmahnwachen kann man studieren, wie linkes Selbstverständnis ins Gegenteil verkehrt und als neue Identität nahezu der gesamten Linken implementiert wurde.

Der Zusammenhang der Mosaikgruppen, eine gemeinsame Identität wird nicht hergestellt durch gemeinsame Ziele in einer Aktionseinheit , oder eine gemeinsame Gesellschaftskritik sondern durch Abgrenzung gegen angebliche „Nicht-Linke“ .

Das verdeckt operierende Netzwerk.

Wer auf die Straße ging, wie die Montagsmahnwachen wurde in Bausch und Bogen als rechts gebrandmarkt. In einer beispiellosen orchestrierten Debatte wurde die Linke davon abgehalten, gegen den Ukraine Putsch auf die Straße zu gehen.  Der Nato Putsch war nicht Gegenstand der Kritik in dieser heftig geführten Debatte sondern die Montagsmahnwachen, die gegen diesen Putsch auf die Straße gingen. Alle linken Gruppen blieben wie angewurzelt von den Straßen fern.

Anstelle der Kritik an der Nato wurde Rußland kritisiert, die Krim annektiert zu haben. Das war die Position von Blockupy sowie der gewerkschaftsnahen Friedensbewegung . Offene Parteinahme für die CIA Revolutionäre des Euro- Maidan  finden wir bei der Rosa-Luxemburgstiftung.

Wenn man gegen den faschistischen Putsch auf die Straße gehen wollte, blieb einem nichts anderes übrig als zu den Montagmahnwachen zu gehen, was wir aus diesem Grund auch taten. Wer zu den Montagsmahnwachen ging, wurde mit dem Bannstrahl belegt , dann bist du selbst ein Rechter. Man machte keine Unterscheidung zwischen den Führern dieser Bewegung und den Menschen, die dort hingingen, weil sie gegen den Ukraine Putsch auf die Strae gehen wollten. Diese Aufstellung von Tabuzonen ist das Gegenteil von Aufklärung. Mehr noch:

Ein Wesensmerkmal revolutinärer Politik, die Agitation für die eigenen Ziele in einer Situation, wo sich sponstaner Widerstand breit macht, diesen für sich zu gewinnen und rechten Agitatoren das Feld abzugraben, wurde als die größte Verfehlung gebrandmarkt, zu einem No Go erklärt.

Hier waren Kräfte am wirken, die einen Widerstand gegen den von der Nato lancierten faschistischen Putsch in der Ukraine verhindern wollten. Fast die gesamte außerparlamentarische Linke hat da mitgemacht.

Die Organisationen, die Pedram Shayhar benennt, die diese Dämonisierung der Montagsmahnwachen betrieben, haben dazu nicht einen gemeinsamen Beschluß z.B. als Resultat einer Konferenz, in der Attac, Die Linke und Analyse und Kritik zusammengekommen wären, gefaßt. Das ist nicht geschehen und trotzdem muß eine Verabredung bestanden haben, die weit über die Organisationen hinausging, die P.S. hier benennt und z.B. auch die junge Welt, die Taz, Ökolinx, Strutinsky , DFG-VK, Kasseler Friedensratschlag usw umfaßte.

Ein verdeckt operierendes Netzwerk ist hier in Aktion getreten, ein Netzwerk von Agenten, die an den Schaltstellen der verschiedenen Organisationen saßen, haben ihre Macht gezeigt und diese orchstrierte Kampagne zustande gebracht. Die Kampagne gegen die Montagsmahnwachen war in Wirklichkeit eine Kampagne, in der eine neue „linke“ Abgrenzungs-Identität geschaffen wurde, die ursprüngliche Antiimperialisten zu Gegnern von antimimperialistischen Widerstand machten, ohne daß diesen das bewußt war. Das zeigte, wie stark die Unterwanderung durch Agenten des Gegners schon gediehen ist.

Pedram Shayhar, den wir als Akteur dieses verdeckt operierenden Netzwerkes entlarvt haben, bes in dieser Verantsaltung die Dreistigkeit und machte den manipulierten Linken Vorhaltungen. Der Manipulateur wirft den Manipulierten vor, daß sie sich haben manipulieren lassen.

Gegner sind nicht die Kriegstreiber , Gegner sind diejenigen, die gegen den Krieg demonstrieren

Auf der Montagsmahnwache gewesen zu sein, ist immer noch ein Makel, der uns , der No to Nato Gruppe, angeheftet wurde und wird, weswegen uns die verschiedensten Aktionsbündnisse verweigert wurden und werden.

z.B. wurde eine Anfrage der Mitarbeit im Internationalistische Aktionsbündnis IAB, als deren Sprecherin die Anführerin der Frauenlesbengruppe auftrat, abgelehnt und zudem verweigert überhaupt mit uns zu reden. Wir werden also wie Gegner behandelt. Diese Anfrage haben wir gestellt, weil wir mit diesem Flyer Flyer-YPG an die Kurden wegen Solidaritätsaktionen herangetreten waren und diese uns aufforderten zu diesem Zweck beim Internationalistischen Aktionsbündnis mitzumachen.

Die Kurden sollten sich von diesen falschen Freunden befreien

 Denn diese stilisieren die Islamistischen Söldner des Westens (z.B. die FSA) zu revolutionären Kämpfern gegen den „bösen Diktator Assad“ und stellen diese verdeckte imperialistische Aggression auf eine Stufe mit dem revolutionären Kampf der Kurden um kommunale Konföderation.

Die imperialistische Aggression steht aber in diametralem Gegensatz zu dem Befreiungskampf der Kurden. Die Kurden kämpfen gegen den IS. Die Hilfsprojekte von „adopt a revolution“ und „medico“ basieren auf der Zusammenarbeit mit islamistischen Söldnern, die sie in den von diesen eroberten syrischen Gebieten errichten.
Die Kurden sollten sich von diesen falschen Freunden befreien.
Die Solidarität des Linken Bewegung mit dem Befreiungskampf der Kurden wird aufs Übelste ausgenutzt um die Kriegs- Lüge, mit der die westlichen Imperialisten ihren verdeckten Aggressionskrig legitimieren, daß es sich dabei um einen Befreieungskrieg der Menschen gegen den bösen Diktator Asad handeln würde zu unterstützen, und die Linken zu Unterstützern der westlichen Angriffskriege zu machen.
Die westliche Elite führt seit rund 20 Jahren Kriege mit dem Ziel die Weltherrschaft zu erlangen. Nationen werden zerstört, vorerst insbesondere im ölreichen Mittleren Osten, am Ende soll die eine Weltregierung stehen, die New World Order, in der es keine souveränen Staaten mehr geben soll.
Ergänzend zu diesen Kriegen unterhält der westliche Imperialismus weltweit NGO’s (Nichtregierungs Organisationen) die die Staaten von innen angreifen, einen Widerstand entfachen , um ihr nicht genehme Regierungen zu stürzen. Diese farbigen Revolutionen
wie z.B. die Regime-changes des sogenannten arabischen Frühlings waren vom CIA gesteuert.
Die Revolutionsexporteure von Otpor, haben in diesen Ländern nach jahrelanger Wühlarbeit einen Widerstand entfacht und die Menschen entsprechend der Strategie der Elite manipuliert und kontrolliert, wie in diesem Film zu sehen ist: http://www.youtube.com/watch?v=5ifKyciJMcc

Die herrschende Klasse ist heute selbst kapitalismuskritisch. Sie will den Kapitalismus in der bestehenden Form überwinden um Ihre Neue Weltregierung zu errichten. Dafür wollen sie die Nationalstaaten abschaffen. Diese Transformation hin zu einem globalen Faschismus ist bereits einerseits durch die vielen Kriege im Nahen und Mittleren Osten , andererseits durch den Umbau in Europa, in denen Parlamente und die Nationalstaaten zugunsten nicht gewählter Institution der EU , immer mehr entmachtet werden , mittels Ermächtigungsgesetze wie TTIP und Ceta in vollem Gange.
Eine wesentliche Säule dieses Prozesses ist die Transformation des Widerstands in eine Bewegung für die neue Weltregierung.
In Deutschland ist dieser Prozess Umwandlung des Widerstands in bunte Revolutioäre schon sehr weit fortgeschritten.
Kontrollierter Widerstand ist extrem undemokratisch – Politische Ziele werden zum Aushängeschild um die Menschen zu täuschen

An dem Entstehen von Blockupy, haben wir erlebt, daß die Repräsentaten nicht das geringeste mit den politischen Zielen zu tun haben, für die sie angeblich stehen. Wie im kapitalistischen Geschäftsleben verschafft man sich ein politisches Image eine Marke: Politmarketing.
Nach der Zersetzung und Zerschlagung von Occupy wurde Blockupy als Nachfolgeorganisation gegründet. Das ockupy im Namen Blockupy ist eine reine Täuschung. Ausgerechnet der größte Verräter an den Zielen von Occupy hat sich bei der Gründung von Blockupy als Repräsentant von Occupy selbst ernannt. Er war Mitglied einer Clique, die die Zerstörung von occupy betrieben hat, sich gegen den Widerstand des gesamten Camps aktiv für die Selbstauflösung von Occupy eingesetzt und in Kooperation mit der Poizei die Abschaffung des Rechts auf Mahnwache ermöglicht hat
https://occupyfrankfurt.net/2012/11/24/occupy-darf-nicht-zur-speerspitze-zu-aushohlung-des-versammlungsrechts-werden/
Die Mitgründer von Blockupy Attac und die IL hat das aber nicht im geringsten gestört.
Diese Clique hat das Prinzip von occupy, daß die Versammlung der Aktivisten über die Ausrichtung der Bewegung bestimmt und nach anarchistischem Selbstverständinis der Entscheidungsprozeß von unten nach oben geht, systematisch zersetzt . Sie haben die Asamblea verhöhnt, die antikapitalistische Ausrichtung und den Angriffe auf das Finanzkapital mit der Parole „ (Wir sind die 99%“ abgeschafft. Deswegen haben wir die Webseite occupyfrankfurt.net gegründet und werden seither systematisch isoliert, verleumdet und bekämpft.)
Die Kontrolle des Widerstands ist nur möglich durch strikte hierarchische Organisationssformen, durch die zentral die gesamte Ausrichtung der Bewegung gesteuert wird . An Blockupy konnte man studieren, wie das funktioniert. Diskussionen werden zwar geführt, aber die Ergebnisse stehen schon vorher fest. https://occupyfrankfurt.net/2014/11/28/blockupy-2014/ Die Organisation dieser Konferenz (Moderation und Diskussionsleitung) lag in den Händen von Vertretern der Rosa-Luxemburg Stiftung.
Es geht nicht um Organisierung des Widerstands, sondern um dessen Zerstörung und Kontrolle nach Zielen, die den widerständigen Aktivisten verborgen bleiben.

Attac und IL wollen den Kapitalismus nicht abschaffen sondern reformieren.
Ihre sozialdemokratischen Grundlagen erhalten die angeblich revolutionäre Radikalität durch ein Bekenntnis zur Gewalt:  Weil ich gewalttätig bin, bin ich revolutionär.

Wir sind eine undogmatische, linksradikale Gruppe, die linke Grabenkämpfe ablehnt und unterschiedliche Verortungen innerhalb unserer Gruppe nicht als Widerspruch zur gemeinsamen politischen Praxis begreift. Dies drückt sich auch in unserer Bündnisarbeit aus, wo wir in breiten Bündnissen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren auf die radikalisierende Wirkung von Aktionen des zivilen Ungehorsam setzen.“  http://il-koeln.org/ueber-uns/

Nicht durch Aufklärung über die Ursachen des Elends , nicht durch Kampf zur Verteidigung der eigenen Interessen werden die Menschen revolutionär, sondern durch Übertretung von Regeln.
Es wird offen zur Gewalt aufgerufen. Hier ein Aufruf zu Blockupy 2015:

Eine andere, eine solidarische Welt ist möglich – aber sie kann nur auf den Trümmern der alten Ordnung errichtet werden. Fangen wir mit dem Abriss an.“
http://march18.net/aufruf-von-umsganze/

Das hat mit revolutionärer Gewalt nicht das geringste zu tun: Denn diese kann immer nur eine Verteidigung sein: Die Zapatisten verteidigen ihr Land, die Kurden verteidigen sich gegen den IS. G20enter
Mit ihrer Symbolpolitik , bei dem es um keine anderen Inhalte und Forderungen geht, als um die Frage der Gewalt, geben sie den Herrschenden das Futter, das diese brauchen, um revolutionären Widerstand zu diskreditieren.

Nach dem Flammeninferno von Blockupy Frankfurt 2015 gibt es Blockupy in Frankfurt nicht mehr. Mit dieser Politik wurde Blockupy zerstört. Der Widerstand in der Finanzmetropole Europas gegen das Finanzkapital wurde damit beendet.

Wer ist „adopt a revolution“?

“adopt a revolution” befördert den “syrischen Frühling” ( Diese zynische Bezeichnung für den brutalen Krieg, der in Syrien tobt, ist schon an sich wiederwärtig) der eine Fortsetzung des “arabischen Frühlings” ist .

Bei diesen Aufständen wurden Regimechanges von  Revolutionsexporteuren durchgeführt , die durch  westliche Geheimdienste gesteuert waren.
Diese haben in den entsprechenden Ländern nach jahrelanger Wühlarbeit einen Widerstand entfacht und die Menschen entsprechend der Strategie der Elite manipuliert und kontrolliert , wie in diesem Film zu sehen ist: http://www.youtube.com/watch?v=5ifKyciJMcc
Diese “Revolutionen” sind Bestandteil der Strategie des westlichen Imperialismus , Staaten zu destabilisieren und nicht genehme Regierungen zu stürzen.
Genau hier reiht sich “adopt a revolution”ein.

Die westliche Elite führt seit rund 20 Jahren Kriege mit dem Ziel die Weltherrschaft zu erlangen. Nationen werden zerstört, vorerst insbesondere im ölreichen Mittleren Osten, am Ende soll die eine Weltregierung stehen, die New World Order, in der es keine souveränen Staaten mehr geben soll.
Ergänzend zu diesen Kriegen unterhält der westliche Imperialismus weltweit NGO’s (Nichtregierungs Organisationen) sogenannte “Humanitäre Interventionisten” deren Aufgabe es ist, die imperialistischen Vernichtungsfeldzüge als humanitäre Aktion hinzustellen.

Eine vollständige Liste der “Humanitäre Interventionisten” findet man hier.
Vor Ort werden humanitäre Projekte durchgeführt mit dem Ziel, diejenigen, die Opfer der Kriegs -und Verarmungspolitik sind zu manipulieren, daß diese sich für eben diese Ziele einsetzen und sich davon ihre Rettung versprechen.
Die “Humanitäre Interventionisten” sind die Propagandakollonne der westlichen Kriegstreiber. Sie gelten als Experten vor Ort, die die westlichen Medien mit den notwendigen Falschinformationen versorgen. Sie führen kriegsvorbereitende Kampagnen durch und geben die Forderung nach westlicher Kriegs-Intervention als Hilferuf der Bevölkerung aus, wie z.B. die Forderung nach einer No-Fly zone in Libyen.

Jüngstes Beispiel ist die gegenwärtige weltweite Kampagne “ No Fly Zone” in Syrien.
Diese wurde von “The Syria Campaign” unter dem Titel “Planet Syria” initiiert und wird weltweit promotet. Der deutsche Partner dafür ist “adopt a revolution” https://www.adoptrevolution.org/planet-syrien/ .
Sie umgeben sich mit dem Image als Unterstützer des demokratischen Widerstands in Syrien, der aber seit 2012 keine Rolle mehr spielt..

Beendet das Bomben in Syrien!
„Wir SyrerInnen können Gewalt, Diktatur und Extremismus nicht alleine beenden.“ Mit dem dringlichen Aufruf „Planet Syrien“ wenden sich 85 Organisationen der Zivilgesellschaft aus Syrien an die Welt. Wenn alle gehen, fühlen sie sich allein gelassen, wie auf einem eigenen Planeten.
Adopt a Revolution unterstützt den Aufruf für ein Ende der Luftangriffe auf ZivilistInnen und für ernsthafte Friedensverhandlungen in Syrien. Helfen auch Sie mit – und unterzeichnen Sie die Solidaritätserklärung!
….Für ein Ende der Gewalt müssen wir die Fassbomben stoppen – auch wenn dies eine ‚Flugverbotszone‘ bedeutet. Und wir brauchen ernsthafte Friedensgespräche.”

Dieser Aufruf ist an Demagogie kaum zu überbieten.

Hier wird die Sehnsucht der syrischen Bevölkerung nach Frieden und Beendigung der Bombardierungen aufs übelste mißbraucht und die Menschen zur Unterstützung einer Forderung manipuliert, die das Gegenteil zum Resultat hat, nämlich die Eskalation des Krieges

Die Durchsetzung einer Flugverbotszone bedeutet, der Westen soll Russland und die Syrische Armee davon abhalten, ihre eigenen Luftraum zu kontrollieren.
Mit genau derselben Petition kam die Koalition der “Humanitären Interventionisten “ (Amnesty, Human Rights Watch, Physicians for Human Rights, etc.. Avaaz ) im Falle von Libyen.
http://www.counterpunch.org/2015/03/31/humanitarians-for-war-on-syria/
Das führte zu massiven Bombardierungen über die folgenden 8 Monate , die Ermordung von Gaddafi, den Tod von 30 000 Menschen , den Sturz der Regierung und die Etablierung eines Nationalen Übergangsrates. Das ist es, was die Elite auch für Syrien will.
Seitdem hat die Gewalt in Libyen nicht aufgehört, sondern vervielfachte sich , Milizen terorisieren das Land , es gibt keine Sicherheit mehr, der Lebensstandard ist rapide gesunken.

Im Unterschied zu dem Regimechange in Libyen, gegen den Russland kein Veto eingelegt hatte , unterstützt Russland die syrische Regierung im Kampf gegen die imperialistische Intervention. Die Durchsetzung einer Flugverbotszone bedeutet hier einen offenen Krieg mit der Nuklearmacht Russland.
Wir warnten kurz vor den US-Wahlen:

Nach den Friedensverhandlungen, die den westlichen Kriegstreibern nur dazu dienten , die Kräfte neu zu sammeln, wird die entscheidende Schlacht um Alleppo jetzt auf neuer Stufenleiter fortgeführt , wobei die USA/Nato Luftschläge jetzt in aller Offenheit islamistische Terroristen wie AlNusra unterstützen.
Sie diskutieren darüber, eine Flugverbotszone über Syrien einzurichten, wofür sich Hillary Clinton einsetzen will, sobald sie gewählt ist. Eine Flugverbotszone bedeutet , die syrische Regierung und die Nuklearmacht Rußland – die Einzigen, die sich dort legal aufhalten, aus dem Luftraum über Syrien zu verbannen.
Sie schrecken also selbst vor einem Nuklearkrieg nicht zurück, den diese wahnsinnigen Verbrecher schon lange vorbereitet haben und von dessen Führbarkeit sie überzeugt sind. Hillary hat sich dazu bekannt, Nuklearwaffen einsetzen zu wollen. Das ist der Unterschied zum kalten Krieg.
Die Kriegstrommel wird geschlagen.
Dieses aggressive Programm der westlichen Imperialisten wird aktuell vorbereitet durch einen beispiellosen ideologischen Feldzug, wo alles auf den Kopf gestellt und die syrische Regierung, die sich gegen die Angriffe durch von den USA und Nato unterstützten islamistischen Terroristen zur Wehr setzt und dafür Rußland zur Hilfe gerufen hat, als die eigentlichen Aggressoren hingestellt werden.
https://occupyfrankfurt.net/2016/12/02/klasenkampf-statt-3-weltkrieg/

 

„Wir SyrerInnen können Gewalt, Diktatur und Extremismus nicht alleine beenden.“ Mit dem dringlichen Aufruf „Planet Syrien“ wenden sich 85 Organisationen der Zivilgesellschaft aus Syrien an die Welt. Wenn alle gehen, fühlen sie sich allein gelassen, wie auf einem eigenen Planeten.”

Dieses heuchlerische Mitgefühl , das anstatt über kriegerische ausländische Intervention, um die es hier geht, über psychologische Gefühle des Alleingelassenwerdens und von Hilflosigkeit redet, kommt einer Gehirnwäsche gleich. Mit diesem arroganten, herablassenden Gefühlsdusel will “adopt a revolution” der syrischen Bevölkerung weismachen, daß sie für demokratische Veränderungen in Syrien unbedingt ausländische Interventionen brauchen. Mit allen Mitteln zerstören sie das Bewußtsein, daß demokratische Veränderungen sich nur von innen durchzusetzen lassen und ausländische, bewaffnete Interventionen alles andere als eine Befreiung bewirken.
Sie wollen den Widerstandsgeist der Menschen für ihre Zwecke instrumentalisieren und reden den Leuten das Gefühl einer infantilen Ohnmacht ein, das Gegenteil einer emanzipativen Selbstermächtigung. Sie locken die Bevölkerung, die sich nach Frieden sehnt, in einen Sumpf von verlogenen und verdummenden Gefühlen , um sie von dem fälligen Widerstand gegen die wahren Verursacher der Zerstörung ihres Landes abzubringen.
Die Menschen sollen dazu gebracht werden , daß sie sich nach ihren Aggressoren sehnen und sich mit ihnen als ihre Befreier identifizieren. Das ist faschistisches Bewußtsein.

Mit der humanitären Hilfe , die “adopt a revolution” mit ihren vielen Hilfsprojekten zusammen mit Ihrem Partner Medico international leisten, erzeugen sie bei der Bevölkerung das Vertrauen , damit diese Demagogie auf fruchtbaren Boden fällt.

Die Vernebelung des Bewußtseins soll so weit gehen, daß sie zum Zeugen werden für die Fassbombenlüge , die die Elite in die Welt gesetzt hat, um Assad, der mit seiner militärischen Verteidigung gegen die ausländische Aggression im Einklang mit dem Völkerrecht handelt, eine Verletzung des Völkerrechts ( denn Fassbomben sind völkerrechstwidrig) anzuhängen und damit einen Grund für den offenen Krieg gegen Syrien zu liefern. Hier eine Widerlegung der Fassbombenlüge.
In Libyen haben die “humanitären Interventionisten” nach demselben Muster verfahren. Bei der Forderung nach der “No Fly zone” ging es ebenfalls angeblich darum, ein Massaker Gaddafis an der eigenen Bevölkerung zu verhindern, was sich als pure Lüge herausgestellt hat.
Die weltweite Bewegung der “humanitären Interventionisten” deren deutsche Ableger “adopt a revolution” und “Medico international” sind, besorgen die erzieherische und propagandistische Begleitung zum Weg der Elite in den globalen Faschismus. Sie bauen in jahrelanger Wühlarbiet Widerstandsguppen auf, die dann zu gegebener Zeit für den Regimechange eingesetzt werden.

“Zivilgesellschaft stärken, für Frieden von unten
Mit ihren Projekten baut die junge syrische Zivilgesellschaft vor Ort Zukunftsperspektiven. Damit schafft sie den Menschen inmitten des Bürgerkriegs Möglichkeiten, in ihrem Land bleiben zu können. Stärken Sie diese Projekte!”
https://www.adoptrevolution.org/spenden/

Die Projekte von “adotp a revolution” zum Aufbau einer “jungen syrischen Zivilgesellschaft” werden in den von der FSA und anderen von Islamisten besetzten Gebieten installiert.
Erst sorgt die Elite durch die Unterstützung islamistische Kämpfer für Krieg und Verwüstung, dann sendet sie die “Humanitären Interventionisten” zum Aufbau der “Zivilgesellschaft” Dieser Zusammenhang muß natürlich verschleiert werden. Das geschieht z.B. so:

Bildungsinitiative Olivenzweig
Bei seinem Rückzug zerstört das Assad-Regime die zivile Infrastruktur, auch Schulen und Kindergärten. Die Initiative „Olivenzweig“ richtet die Gebäude wieder her und sucht LehrerInnen. Sie will verhindern, dass eine Generation ohne Bildung aufwächst und bietet psychologischer Unterstützung für den Umgang mit dem Krieg. Wir unterstützen die Initiative, Projekte aufzubauen, bevor größere internationale Träger sie weiter finanzieren.
https://www.adoptrevolution.org/spenden/

Die Assad-Regierung wurde nicht von bewaffneten islamistischen Söldnern aus diesen Gebieten vertrieben. Nein, so wird hier dreist gelogen. Sie hat sich zurückgezogen. Die Zerstörung als Resultat dieser Aggression wird Assad angehängt. So kann man die westlichen Aggressoren und deren islamistische Söldner von allen Verbrechen reinwaschen und die Verzweiflung und Wut der Bevölkerung gegen Assad wenden, sprich die Unzufriedenheit zu einer Bewegung die die Verursacher des Krieges unterstützt, umwandeln. Die Not der zusammengebombten Menschen wird genutzt. Diese können an den Hilfprojekten teilnehmen, wenn sie sich diese verlogene Sichtweise zueigen machen.
Neben der Aufgabe der gewaltlosen Humanitären , der Bevölkerung eine Gehirnwäsche zu verpassen, um sie vom Widerstand gegen die Aggressoren abzuhalten und zu folgsamen Lämmern bzw zu Aktivisten im Kampf gegen Assad zu machen, fordern sie als von der Elite selbst fabrizierte Weltöffentlichkeit die UN zum Handeln auf.
Sie sind Scharfmacher, denen die kriegerischen Interventionen nicht weit genug gehen. Anläßlich der Befreiung von Aleppo sind sie zur Höchstform aufgelaufen.
Hier die Stellungnahme von Thomas Seibert, Sprecher von medico international zur Befreiung von Aleppo:

“Das schmähliche, schändliche Aufrechnen auf die verschiedenen Kriegsparteien und die erbärmlichen Versuche, daraus Rechtfertigungen abzuleiten, kommen insofern immer schon zu spät. Und: Sie gehen am eigentlich und allein Entscheidenden vorbei. Es geht gar nicht primär um die Täter, von deren Vorgehen wir alles gesehen und gehört haben: sie können uns nichts erzählen und nichts verschweigen, was wir nicht schon wissen. Sie sind vor aller Augen und Ohren auf alle Zeit diejenigen, die sie sind, und sie werden das bleiben: erbarmungslose Massenmörder. Da gibt es nichts reinzuwaschen, für niemanden….
Das eigentlich Entscheidende aber ist nicht die untilgbare Schande der Täter, sondern das vollständige Versagen der internationalen Ordnung, die das Völkerrecht, Kriegsrecht und Menschenrecht wenn nicht garantieren, so doch wenigstens schützen soll. Das Generalsekretariat der UN hat vollständig versagt, der Sicherheitsrat und die ihm angehörenden Mächte haben vollständig versagt, ebenso die Organe und Institutionen, die sich die UN zur Erfüllung ihres Auftrags geschaffen hat….
In der Konsequenz dieses ungeheuerlichen Versagens haben über 60 syrische Hilfsorganisationen ihre Aktivitäten eingestellt. Sie werden die finanziellen Mittel nicht weiter verausgaben, die ihnen die sog. „internationale Gemeinschaft“ übereignet hat.”

Hier fällt Thomas Seibert , dessen sauberen Hilfprojekte, die den Regimechange befördern sollten und jetzt angesichts des Vormarsches der syrischen Armee eingestellt werden müssen, aus allen Wolken.
Aber mit dem besten Gewissen ausgestattet will er auf keine Fall wahrhaben, daß die westliche Intervention das Verbrechen ist und Assad im Einklang mit dem Völkerrecht handelt. Das ist schändliches Aufrechen, das man unbedingt unterlassen sollte, die Massenmörder stehen für ihn fest, das ist Russland und Assad.
Vielmehr hat die internationale Ordnung  vollständig versagt.

Gegen solche Angriffe hat sich der Nato-Chef-Stoltenberg  genötigt gesehen, sich  für die Zurückhaltung der UNO, zu verteidigen
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Nato-Chef-Stoltenberg-verteidigt-Zurueckhaltung-in-Syrien-article19355671.html

stoltenberg
Die Uno hat versagt, weil sie sich immer noch an das Veto von Russland und China hält. Das muß sich ändern. Sie überlegen sich Strategien, wie die UN das Veto von Rußland und China , umgehen können und nehmen damit die imperialistische Aggression des Westens, der schon seit geraumer Zeit für den Krieg gegen Rußland aufrüstet vorweg. Ein 2. Aleppo darf es nicht geben, das ist die Forderung in der Petition von “adopt a revolution”
Letztere sind eine Unterorganisation von medico international von denen sie laut ihrem Geschäftsbericht 2015 hauptsächlich finanziert werden.

“Die Ereignisse von Aleppo erschüttern die Welt. Doch selbst nach dem Fall
der Stadt sind die Menschen in Syrien landesweit weiter von Bombardement und
Belagerung betroffen. Eigentlich wäre es die Aufgabe des UN-Sicherheitsrats,
für Frieden zu sorgen. Doch seit über fünf Jahren blockiert Russland jede
verbindliche UN-Resolution. Mit einer Notfallsitzung der Vollversammlung
müssen jetzt die 193 Mitgliedsstaaten handeln, um ein zweites Aleppo zu
verhindern. Fordern Sie jetzt von Außenminister Steinmeier, sich für eine
UN-Notfallsitzung einzusetzen!
https://www.adoptrevolution.org/un-sondersitzung/?pk_campaign=161216NL&pk_kwd=link1

Das Ziel von von medico international , das hinter solchen Angriffen steckt
entpuppt sich als die “Eine Weltregierung” das Ziel der westlichen Elite:

In planetarischer Praxis, jenseits der Nationalstaaten, könnte nur eine mondiale Institution ein Weltbürgerrecht gewähren, das auch einen Paninterventionismus erlauben würde. Eine Weltdemokratie müßte allen Menschen auf direkte Weise Rechtssicherheit (Menschenrechte) gewähren….
Die NATO ist damit sicher nicht gemeint. Sie stellt keine Internationalen Brigaden des Weltbürgertums zur Verfügung, sondern gehorcht der Macht, der sie am stärksten unterworfen ist. Auch die Vereinten Nationen müßten sich zunächst selber abschaffen, um der Sache der Weltbürgervereinigung dienen zu können. Gründet ihre Einrichtung doch in dem durch Statuten abgesicherten Respekt vor der Staatssouveränität ihrer Mitglieder ….
Let’s make it new: ….Jenseits von Technik & bloßer Verwaltung ergeben sich neue Aussichten – auf die konsequente Aufhebung nationalistischer Bornierungen durch multiple citizenship: Libanon, Palästina, Nordirak, Kurdistan, Afrika.https://www.medico.de/editorial-13908/

Die Menschheit braucht keinen Weltstaat. Diesen braucht nur die herrschende Elite. Diese Vision eines einzigen Weltstaates, der Menschenrechte für alle gewährt und in dem es nicht mehr mehrere Nationalstaaten sondern nur noch einen einzigen Staat gibt, ist die Vision von Imperialisten, die Krieg um die Vorherrschaft führen. Für diese Vision der Weltherrschaft wurden schon viele Kriege geführt. Diese Vision ist das Gegenteil der Befreiung von Krieg , Herrschaft und Ausbeutung sondern die Legitimation von kriegerischer Interventionen.

Die “humanitären Interventionisten” haben mit linker Politik nichts zu tun.          Sie kleiden sich in das Gewand des Widerstands gegen Diktatoren. Das ist nur eine äußere Hülle hinter der sich Kriegs-Propaganda verbirgt.
Antiimperialistische Politik lehnt dagegen jede ausländische, gewaltsame intervention ab und besteht auf der Einhaltung der Grundsätze des Volkerrechts.
Eine Befreiung von Krieg, Herrschaft und Ausbeutung kann nur von innen heraus erfolgen.

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Die “Humanitären Interventionisten” sind der verlängerte Arm der westlichen Elite und man darf nicht auf ihr faslches Image hereinfallen, als hätten sie nur das geringste mit Emanzipationsbewegungen zu tun ( außer daß sie diese infiltrieren und zersetzen).
Entsprechend werden sie auch von diesen bezahlt.
Die Syria Campaign wurde gefördert von Ayman Asfari, ein Milliardär, aus der Gas- und Ölindustrie industry.
Als Finanziers z.B. von “Human Rights Watch” finden sich
Goldman Sachs, Wells Fargo, Citigroup, Google, Microsoft, Bloomberg, Mitt Romney’s Bain Capital,
http://www.syriasolidaritymovement.org/human-rights-front-groups-humanitarian-interventionalists-warring-on-syria/
“adopt a revolution” arbeitet eng mit der Heinrich Böll Stiftung zusammen und gibt außerdem an, vom Auswärtigen Amt finanziert zu werden.

screenshot-from-2017-01-02-005902Die Revolution, die “adopt a revolution” vorantreibt, ist die Revolution der westlichen Elite zur Erlangung ihrer Weltherrschaft.
Wir fordern alle Menschen mit einem linken Selbstverständnis auf, sich von diesen Kriegshetzern, die im Gewand der Kampfes für Menschenrechte daherkommen, zu distanzieren.

Eine Stellungnahme zu “adopt a revolution” gab es bereits
2012
2013
2015

Ramstein 2016 – Die Friedensbewegung ist gekapert

Eine Bewegung gegen den Krieg, die den Angriff auf die Lügen der Kriegstreiber, mit denen die Bevölkerung auf ihren Kriegskurs eingeschworen werden soll, nicht in den Mittelpunkt ihrer Kampagne stellt , hat ihre Aufgabe verfehlt.

1. Alle Kriege der letzten 15 Jahre gegen Afghanistan , Irak, Libyen und Syrien wurden mit Kriegslügen getarnt als Verteidigungskriege der Nato und waren allesamt völkerrechtswidrige Angriffskriege, die mit dem Ziel geführt wurden, sich die Kontrolle über das ÖL zu sichern sowie den Dollar als Weltgeld (Petrodollar) aufrechtzuerhalten. Dafür wurden diese Staaten zerstört, die Länder verwüstet und in die Steinzeit zurückgebombt, mehrere Millionen Tote in Kauf genommen und Völkerwanderungen an Flüchtlingen produziert. Der Massenmord an den Völkern in ihren Ländern wird komplettiert durch den Genozid der Menschen auf der Flucht durch Abschottung. Der geringe Teil an Flüchtlingen, die aufgenommenwerden sollen, wird benutzt, um die EU den Bedingungen der immer faschistischer werdenden Türkei, die einen Vernichtungskrieg gegen die Kurden führt, zu unterwerfen.

Die endlosen Kriege (und auch z.B. TTIP) sind ein Zeichen eines globalen aufziehenden Faschismus.

2. Die angebliche Verteidigung gegen den islamistischen Terror diente als häufigste Lüge der Kriegslegitimation.. Der Islamistische Terror ist aber durch die Nato Staaten selbst geschaffen worden. Diese dienen ihm als Fußtruppen, Legitimation für die eigenen Luftschläge und Invasionen sowie als Ordnungsmacht.

3. Das imperialistische Raubinteresse richtet sich auch auf die russischen Bodenschätze, die unter Jelzin für den Westen schon zum Greifen nahe waren. Weil Rußland unter Putin sich nicht zur Kolonie machen lassen will, wird Rußland jetzt als Aggressor dämonisiert. Diese Dämonisierung ist Gegenstand der Nato-Doktrin, der Resolution 758 und der neuen Militärdoktrin Deutschlands (laut neuem Weißbuch). Mit dieser Lüge rüsten die Nato-Imperialisten zum Angriffskrieg gegen Rußland, der gerade  jetzt wieder mit dem größten Manöver Anaconda16 vorbereitet wird. Sie sind so wahnsinnig und schrecken dabei auch nicht vor einem nuklearen Erstschlag zurück.

Eine Dachorganisation (oder Führung) der Deutschen Friedensbewegung, als welche sich die Ramstein Kampagnenführer selbst verstehen, hätte der Bevölkerung den Ernst der Lage klar zu machen und daß die Kriegsgefahr nicht von Russland , sondern die wirkliche Bedrohung des Friedens von dem imperialistischen westlichen Bündnis unter der Führung des Finanzkapitals und dessen militärischem Arm, der Nato ausgeht und daß Deutschland sich mit seiner Natogefolgschaft zur Zielscheibe macht.

Statt dessen werden aber die Drohnen in den Mittelpunkt der Kampagne gestellt, die weit weg eingesetzt werden, um die sich die Bevölkerung kümmern kann aber nicht muß.

Das ist eine Ablenkung von der wirklichen Gefahr und eine kollosale Verharmlosung der Situation, in der wir uns befinden.

Diese Ausrichtung der Kampagne ist ein Hohn auf die politische Arbeit der Initiativen, die hier versammelt sind. Weder die verbliebenen Montagsmahnwachen noch Teile der Linken noch Ken Jebsen noch die Luftpost noch die Büchelinitiative  noch die Freidenker oder die Arbeiterfotografie  noch Reiner Rupp und auch nicht Willi Wimmer oder IPPNW hätten die Drohnen derartig in den Mittelpunkt gestellt, wie das hier geschehen ist.

Diese Ausrichtung wurde der Friedensbewegung aufoktroyiert. Mit demokratischen Prozeduren, wäre sie nie zustande gekommen. Wir haben im Friedenswinter selbst erleben müssen, wie mit den Mitteln der Zensur, Manipulation, Infiltration die Machtposition der selbsternannten Führer zementiert wurde.

Die Auffassung, die manche Initiativen zugunsten der Stärke der Bewegung vertreten mögen,  von den eigenen Einsichten Abstand zu nehmen, um diejenigen, die “noch nicht so weit” sind, mitzunehmen, ist eine Illusion. Vielmehr wird hier vorgeführt , wie eine Bewegung cooptiert und der Kontrolle der Elite unterworfen wird.

Die Ablenkung von den Verursachern der Kriege durch Reiner Braun und Petram Shahyar liegt im Interesse der Kriegstreiber.

Auch die Form und Aufmachung des Mobilisierungsvideos zeigt, daß es bei der Menschenkette nicht um einen politischen Widerstand gegen den Krieg geht, sondern daß das Beisammensein im Namen des Friedens das Ziel ist.

Screenshot from 2016-06-11 13:17:45Screenshot from 2016-06-11 13:19:59

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Die Menschenkette wird weit über Ramstein hinausgehend dargestellt und als weltumspannende Kette romantisiert. Es geht um die ZelebrierunScreenshot from 2016-06-11 13:22:21g eines global imaginierten, traumhaften Gemeinschaftsgefühls im Namen des Friedens. Die Inszenierung von Massenträumen im Kontext mit politischem Widerstand, die wir auch bei Nuit debout finden, scheint eine bevorzugte Manipulationsmethode zur Transformation von politischem Widerstand in die von der globalistischen Elite vorgesehenen Bahnen zu sein.

Screenshot from 2016-06-02 19:40:24

Marc Fry von The Zeitgeistmovement, von

 

 

 

 

 

 

 

dem in der Einladung zur Ramstein Kampagne suggeriert wird, daß man ihn kennen müßte, indem er in einer Reihe mit Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht genannt wird, bringt es mit seinem Schild in dem Film auf den Punkt: „The war is over, you are the key“ . Der Krieg ist beendet, indem du den Frieden in dir selbst findest. Das Kriegsgemetzel kann also weiter gehen , deiner Hoffnung auf Frieden kannst du nachgehen, indem du dich selbst veränderst.

Auf diesen Zynismus soll die politische Teilhabe der Massen im neuen globalen Faschismus reduziert werden. Machen wir aus realen politschen Zielen eine Utopie, an die man glauben kann wie an eine Religion. Das ist der Sinn der neuen globalen Religion, dem Earthcharter, der von Steven Rockefeller , Michael Gorbatshew und Maurice Strong ins Leben gerufen wurde und die ideologische Massenbasis für den globalen Faschismus, ähnlich dem Christentum im Feudalismus, abgeben soll.

TZM ist eine große weltweite Kulturbewegung, die großen Wert darauf legt, nicht politisch zu sein und war bei den Montagsmahnwachen stark vertreten. Bei den Montagsmahnwachen haben wir bis zum Erbrechen diese Predigten in allen Schattierungen, daß Widerstand und Kampf nichts bringe und daß der Frieden erreicht werde, indem wir uns selbst verändern, anhören müssen. TZM ist die einzige Organisation, die (zumindest in Frankfurt) durch die Montagsmahnwachen größer geworden ist. Alles andere wurde zersetzt.

Auch Pedram Shahyar, der für OTPOR, einer Gruppe, die von der CIA gelenkte, farbige Revolutionen schwärmt, propagiert in seinen Vorträgen, diesen “postpolitschen Trend”. Wir sehen also, daß er zusammen mit Reiner Braun die Agenda der globalistischen Elite verfolgt.

Durch ihre Spaltungstätigkeit im Friedenswinter und militante Abgrenzung gegen Kriegsgegener wie Endgame, die auf den Nationalstaat setzen, wollten sie ihrer Parteigängerschaft für die globale Elite das Label links verleihen.

Reiner Braun ist 2. Vorsitzender des IPB, der Arm der bürgerlichen Friedensbewegung. Er agiert im Auftrag der herrschenden Klasse, wie seine Praxis zur Genüge beweist.

Wir fordern die oben genannten Initiativen auf, zu demokratischen Gepflogenheiten zurückzukehren, Deligierte und Diskussionsleiter zu wählen und sich von Führern, die bewiesen haben, daß sie eine andere Agenda verfolgen, zu trennen.

Ohne Demokratie kannn es keine Solidarität geben. Eine Solidarität ohne Demokratie wird zur Unterwerfung.

Es ist an der Zeit, daß sich die Deutsche Friedensbewegung von Grund auf neu organisiert. Die Alternative zum IPB ist das WPC, die antiimperialistischen Friedensbewegung. An diese sollten wir uns anschließen

Wir, die No to Nato-Gruppe Frankfurt sind Aktivisten die an den Montagsmahnwachen regelmäßig beteiligt waren und  auch hier für Demokratie eingetreten sind. Wir haben im letzten Jahr zusammen mit den Freidenkern die Montagsmahnwachen durchgeführt und in Frankfurt Unterschriften für den Ramsteiner Appell gesammelt, die über die Freidenker weitergeleitet wurden.

Kritik an TZM – Teil2

Keine Kritik an der Ausbeutung
Im Zentrum der Ressourcenbasiert Ökonomie steht eine Kritik am Kapitalismus, die von der Ausbeutung der Arbeiter abstrahiert und stattdessen die Ressourcenverschwendung anprangert:

“Der Arbeitnehmer erfüllt für den Arbeitgeber im Tausch für “Lohn” oder Geldzahlungen Aufgaben, während der Arbeitgeber dem Konsumenten ein Gut oder eine Dienstleistung für “Profit” verkauft, welcher eine andere Art von Geldzahlung ist.
Wiederum fungieren sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer als Konsumenten, da sie die jeweils erhaltenen Geldzahlungen (“Löhne” und “Profite”) für den Erwerb von Gütern und Dienstleistungen verwenden, die sie für ihr Überleben brauchen.
Der Akt des Erwerbs von Gütern und Dienstleistungen, welcher zur Rolle des Konsumenten gehört, erlaubt dem Arbeitgeber, seinen “Profit” zu machen und außerdem die Bezahlung der “Löhne” des Arbeitnehmers.
Abbildung: Geldzirkulation im KonsumkreislaufGeldspirale_01

In anderen Worten bedarf es unaufhörlichen Konsums, damit der Arbeitgeber im Geschäft bleibt und der Arbeitnehmer seinen Job behält.
Es ist nun wichtig zu verstehen, dass dieser Zahlungs- und Konsumkreislauf (oder ‘zyklische Konsum’) nicht enden darf, da sonst das gesamte Gebilde der Ökonomie zusammenbrechen würde. Denn es würde kein Geld zum Arbeitgeber fließen, der Arbeitgeber könnte es sich nicht leisten, den Arbeitnehmer zu bezahlen, und sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer wären nicht in der Lage, als Konsumenten den Kreis zu schließen.
Auswirkung:
1 – Kein technisch hergestelltes Produkt darf eine längere Lebensdauer besitzen, als es braucht, die Unversehrtheit der Wirtschaft durch ‘zyklischen Konsum’ zu erhalten.
Anders gesagt muss jedes ‘Gut’ in angemessener Zeit kaputtgehen, damit die Geldzirkulation zur Versorgung der Teilnehmer an diesem Spiel (Konsument/Arbeitnehmer/Arbeitgeber) gewährt bleibt. Dieser Sachverhalt könnte mit “Geplante Überalterung” umrissen werden.”

https://zeitgeistmovement.de/wissen/ressourcenbasierte-wirtschaft/1-geldwirtschaft/

Kapitalisten beuten nicht die Arbeiter aus und Arbeiter werden nicht ausgebeutet. Davon hören wir hier nichts. Beide werden als gleichwertige Konsumenten in diesem Kreislauf des zyklischen Konsums dargestellt, die einander brauchen.
Das ist ein Rückfall hinter die Mehrwerttheorie von Karl Marx, der nachgewiesen hat, daß der Lohn, den der Arbeiter erhält nur einem geringen Teil der geleisteten Arbeit entspricht, die er zur Herstellung des Produkts benötigt. Den überschüssigen Teil seiner Arbeit ist der Mehrwert, den der Kapitalist als Profit einstreicht, da er Besitzer der Produktionsmittel und des Produkts ist. Das ist das Wesen der kapitalistischen Ausbeutung und der Grund für die permanete Bereicherung der Kapitalisten, die damit immer reicher werden, während der Arbeiter dafür kämpfen muß, wenigstens so viel ausbezahlt zu bekommen, daß er sich davon reproduzieren kann. Von dieser kapitalistischen Ausbeutung wird hier abgesehen und stattdessen die geplante Überalterung der Produkte , d.h. Ressourceverschendung als das entscheidende Übel des Kapitalismus hingestellt. Die geplante Produktion von Produkten, die schnell kaputt gehen ist eine Methode des Kapitalismus, aber kennzeichent nicht des Wesen der kapitalistischen Produktion.

Abschaffung der Politik
Dies ist die Begründung einer technokratischen Diktatur:

Die Übertragung der Entscheidungsfindung an eine maschinelle Intelligenz ist der nächste Schritt der gesellschaftlichen Evolution. …………..                          In einer Ressourcenbasierten Ökonomie treffen Menschen keine Entscheidungen, sie gelangen zu ihnen durch den Gebrauch fortschrittlicher technologischer Werkzeuge in Verbindung mit wissenschaftlicher Methodik. Es gibt keinen “republikanischen” oder “liberalen” Weg, ein Flugzeug zu konstruieren… warum sollten wir also diese veraltete Weltanschauung auf die Gesellschaft anwenden? Wenn wir erkennen, dass die Gesellschaft eine technologische Erfindung mit variablen Komponenten ist, wie es auch im Flugzeugbau variable Komponenten gibt, dann sollte unsere Orientierung an sogenannter “Regierung” rein wissenschaftlich sein. “Politik” ist überholt, denn ihre Prozesse sind zum größten Teil subjektiv und lassen sich wissenschaftlich nicht belegen. Politik ist ein Auswuchs des monetären Systems und der Knappheit. Wir müssen auf ein neues Paradigma hinarbeiten, weg von der Mangelverwaltung hin zur Erschaffung und Verteilung des Überflusses.”
https://zeitgeistmovement.de/wissen/ressourcenbasierte-wirtschaft/5-eine-ressourcenbasierte-okonomie/

Politik hat mit Menschen und deren Bedürfnissen zu tun, die subjektiv sind . Menschen sind Subjekte und damit subjektiv. Das aber ist für TZM ein Greuel.
Wenn man Politik abschafft, schafft man den freien Willen ab. Menschen sollen an der Gestaltung der Gesellschaft nicht partizipieren , geschweige denn sich gemeinschaftlich selbst bestimmen.

Abschaffung der Demokratie

Natürlich fragen viele Leute: ”Was wäre denn mit der Demokratie? Ist dieses System eine Demokratie? Wie nehme ich am System teil? Wählen wir die interdisziplinären Teams?”
In einer ressourcenbasierten globalen Wirtschaft, in der “Industrie” und “Regierung” in einem kybernisierten System zusammengefasst sind, welches fortschrittliche Computer mit Problemlösungsdatenbanken und weitreichenden planetarischen Sensoren verbindet, verlieren die traditionellen Konzepte von Politik, Wahlen und dergleichen ihre Bedeutung und ihre Grundlage. Auch wenn dieser Gedanke viele traditionsbewusste Leute erschreckt, muss wiederholt werden, dass unsere Probleme im Leben ausschließlich technischer Natur sind.
Demokratie in der heutigen Welt ist eine Illusion. Sie war es immer. Die Leute denken, dass sie in unserem gegenwärtigen System eine “Wahl” haben, weil sie einen Knopf auf einem Wahlautomaten drücken und irgendeine vorher ausgewählte Person an die Macht setzen können. Sobald diese Person einmal an der Macht ist, hat die Öffentlichkeit selbst keine Macht mehr. Wählten Sie das Weltraumprogramm? Wählten Sie die Regierung des neuen Präsidenten? Wählten Sie die Steuersenkung? Wählten Sie, wo Autobahnen oder Stromnetze hingebaut werden? Wählten Sie den Krieg im Irak? Nichts von alledem wählten sie.
Das traditionelle Konzept einer “mitbestimmenden Demokratie” ist ein grausamer Witz. Das Spiel wurde benutzt, um der Öffentlichkeit die Illusion von Kontrolle zu geben, während die verzerrten Wahrungsmächte an der Spitze fortfahren das zu tun, was immer sie auch wollen. Es gab zu keiner Zeit in keinem Land je eine wirkliche Demokratie, und es wird nie eine geben, solange das Geldsystem in Kraft ist und Knappheit aufrechterhalten wird.”
https://zeitgeistmovement.de/wissen/ressourcenbasierte-wirtschaft/5-eine-ressourcenbasierte-okonomie/

Der Mangel an Demokratie ist eine Frage der Gesellschaftsform. In der Klassengesellschaft kann es keine wirklich funktionierende Demokratie geben. TZM schließt von den Mängeln der parlamentarischen Demokratie, daß es überhaupt keine Demokratie geben kann. Bei den indigenen Völkern hat es aber sehr wohl funktioniernde Demokratien gegeben . Diese werden demnach von TZM genauso abgelehnt wie die Rätedemokratie .
Sie proklamieren also einen technokratischen Faschismus, weil die Demokratie im Kapitalismus nicht funktioniert.

Die Verteufelung des Widerstands der unterdrückten und ausgebeuteten Klasse oder die Hetze gegen den Klassenkampf von unten
https://zeitgeistmovement.de/wp-content/uploads/2013/09/TZM-Orientierungshilfe_11von20_31.081.pdf S.152

Überall auf der Welt reden die Menschen von der Notwendigkeit der Gleichheit. Die meisten gebildeten Menschen in der Welt haben keinen Respekt gegenüber Geschlechts- oder Rassenvorurteilen. Sexistisch oder rassistisch zu sein wurde zu einer tief verabscheuten Idee, auch wenn es nicht lange her ist, dass in der westlichen Welt solche kulturellen Ansichten als „normal“ angesehen wurden.

Es zeigt sich in dem Verlauf der Geschichte ein Ziel, welches
ist die Gesellschaft gleicher zu machen, was auch, per Definition, die zugrunde liegende Idee der „Demokratie“ ist. In mitten all dessen wird die am stärksten unterdrückende Form des getrennten menschlichen Leides zum größten Teil unerkannt fortgeführt. Heute unterdrücken einen nicht Rassen, Geschlechte oder Glaubensbekenntnisse – sondern die Institutionen der Klassen.

Man gehört nicht einer Klasse an, man gehört nicht zu der herrschenden oder beherrschten Klasse. Der Mensch wird als außerhalb von den Klassen gedacht .Wenn die Menschen nicht zu den Klassen gehören , werden die Klassen zu einem Konstrukt zu “Institutionen der Klassen”, zu einer Ideologie.

Es ist heute ein Thema der „Reichen“ und „Armen“.

Was die Menschen wirklich unterdrückt ist die Idelogie der Klassen. Hier wird nicht beklagt, daß es Reiche und Arme gibt. Sondern “Reiche” und “Arme” zum Thema zu machen ist Unterdrückung. Auf den Mahnwachen haben wir von den Zeitgeistlern gehört, wir reden nicht über Klassen. Es ist unfriedlich über Klassen zu reden. D.h. Die Thematisierung der Klassen ist verwerflich , wird hier als “die am stärksten unterdrückende Form des menschlichen Leidens.” verkehrt. So wird alles auf den Kopf gestellt.

Nicht die Ausbeutung und Unterdrückung durch die herrschende Klasse erzeugt Leid, sondern, wenn die ausgebeutete Klasse von Reichen redet, erzeugt sie Unterdrückung.

Genauso wie der Rassismus, diskriminieren und spalten diese ideologischen und letztendlich strukturellen Formen der Unterdrückung die menschliche Spezies auf heftige und destruktive Weise.

Von Klassen zu reden ist Diskriminierung, Spaltung , strukturelle Form der Unterdrückung , die die menschliche Spezies, die als Einheit unterstellt wird, spaltet.

Dabei wird Klassenkampf von oben und Klassenkampf von unten in einen Topf geworfen. Das ist demagogisch. Nur der Klassenkampf von oben ist strukturell. Der Klassenkampf von unten ist nicht strukturell sondern die einzige Möglichkeit, sich gegen die Angriffe auf die eigene Existenz zur Wehr zu setzen, eine bittere Notwendigkeit für die Armen.

Während die Realität der ständigen Verarmung der einen und die Bereicherung der Reichen wie ein Naturgesetz im Kapitalismus vonstatten geht , wird die Bezeichnung desselben als Klassenkampf von oben als Diskriminierung angeprangert. Die Armen hätten auch was besseres zu tun , als zu kämpfen.TZM ignoriert die ökonomische Notwendigkeit der Kämpfe und tut so als ob es ihnen darum ginge, die Reichen zu diskriminieren. Das ist Hetze gegen den Klassenkampf von unten. Das Gebot der Einheit der menschlichen Spezies läßt TZM tief in die Kiste der Verunglimpfung greifen: “Spaltung auf heftige und destruktive Weise”. Aber das reicht noch nicht.

Im weiten Kontext ist dieses Theater der multidimensionaler Kriegsführungeine Welt im Krieg mit sich selbst – komplett unnachhaltig.

So wird der Widerstands der unterdrückten und ausgebeuteten Klasse als multidimensionale Kriegsführung und komplett unnachhaltig verteufelt. Mit solchen scharfen Angriffen gegen den Klassenkampf der Arbeiterklasse befinden sie sich in guter Gesellschaft mit Faschisten.

Im Anbetracht der beschleunigenden gesellschaftlichen Probleme wird es klarer, dass das Ethos des extremen Wettbewerbs und enger Selbsterhaltung auf Kosten von Anderen – ob nun persönliche, auf Unternehmensbasis, klassenbasiert, ideologisch oder auf Staatsebene – nicht die Lösung dieser Probleme oder langanhaltenden menschlichen Wohlstand bringen wird.

Was die Unternehmen machen, was die Arbeiter machen, wird hier gleichgesetzt: Alles ist Wettbewerb, Selbsterhaltung auf Kosten anderer . Die Arbeiter, die nichts haben außer ihrer Arbeitskraft werden mit der Kapitalistenklasse ( industrielle unf Finazkapitalisten) die sich alle Produktionsmittel angeeignet haben und durch die Eigentumsordnung immer reicher werden auf eine Stufe gestellt. Die einen schwimmen in Reichtum und haben soviel Häuser, Autos, Luxus , daß sie 100 Menschenleben brauchen, um das alles ausgeben zu können.Und sie werden immer reicher und geben das viele Geld zur Aufrechterhaltung ihrer Klassenprivilegien aus in Form von Militär und Krieg und in Form von einem Heer von ideologischen Parteigängern für die Aufrechterhaltung ihrer Klassenherrschaft. Die anderen müssen sich 2 Jobs halten , wenn sie überhaupt einen haben , um einigermaßen über die Runden zu kommen, müssen immer länger arbeiten und die Sozialleistungen werden immer weiter gekürzt .

Die Leugnung dieses grundlegenden Unterschieds der Besitzenden und Eigentumslosen bedeutet, daß die Lösung bei Zeitgeist darin besteht , daran auf keinen Fall etwas grundlegend zu ändern. Sie sind im Dienst der Herrschenden unterwegs. Ihr vorgegebenes Ziel, den Hunger und den Krieg abzuschaffen, ist eine Täuschung, mit der sie gutmeinende Menschen einfangen, um diese gegen die Rebellion der Ausgebeuteten und Unterdrückten in Stellung zu bringen.

Propagandaveranstaltung bei der Marx-Engels Stiftung

Es ist bestürzend, daß Leute, die in ihrem Wirken als Organisatoren des Friedenswinters gezeigt haben, daß sie an der Stärkung einer Widerstandsbewegung gegen die verbrecherischen Natokriege nicht interessierrt sind, im Namen einer altehrwürdigen marxistischen Organisation, der Marx-Engels Stiftung, sich in dieser Veranstaltung erfolgreich als die vermeintlich wahren Revolutionäre aufspielen konnten.
Wir halten das für eine Beschmutzung des Erbes von Marx und Engels und eine weitere Offensive der falschen Revolutionäre.
Wir die No to Nato Gruppe Frankfurt haben nahezu von Anfang an als Kritiker an den Montagsmahnwachen teilgenommen.  Unsere Webseite ist voll von kritischen Auseinadersetzungen mit den hier vertretenden Strömungen. Wir haben uns nicht von den Gerüchten leiten lassen, daß dies eine rechte Bewegung sei. Wir wußten spätestens seit occupy, daß Gerüchte ein Mittel der Manipulation sind und haben uns ein eigenes Bild gemacht. Wir sind dorthin gegangen und haben gesehen, daß hier eine neue Bewegung gegen den Krieg diffamiert weden sollte. Denn selbst, wenn es viel zu kritisieren gab, waren diese Menschen gegen den UkrainePutsch auf die Straße gegangen . Die Linken, die sich durch die Diffamierungskampagne abhalten ließen, selbst gegen den Krieg auf die Straße zu gehen und ihre Kritik in die Montagsmahnwachen hineinzutragen, waren in ihrer Praxis nicht links, möge ihre Kritik an den Montagsmahnwachen noch so richtig gewesen sein.
Darauf zu verzichten, angesichts einer spontanen Mobilisierung gegen den Krieg, diese Menschen von den eigenen fortgeschrittenen Erkenntnissen zu überzeugen und diese für sich zu gewinnen, ist der schlimmste Fehler, den ein linker Aktivist machen kann.

Wenn Pedram Shayar in dieser Kritik an den Linken, Mahnwachen zum Abgrenzungsobjekt zu machen, – “exkommunizierenden Bannstrahl gegenüber jedem, der zu diesen Mahnwachen gegangen ist,” recht hat, so ist fast alles, was er über die Montagsmahnwachen sagt, falsch.

1. Die Montagsmahnwachen (MMW) waren nicht eine spontane Bewegung. Sie sind nicht spontan entstanden und auch nicht spontan wieder in sich zusammengefallen. Sie waren organisiert und sind systematisch kaputtgemacht worden, an letzterem hat sich Shayar und Reiner Braun selbst beteiligt.
Die MMW waren spontan nur in dem Sinne, daß Leute hier neu mobilisert wurden und ein Widerstandspotenzial auf die Straße ging, das durch die medienkritischen, alternativen Internetkanäle, die Aufklärungsarbeit z.B. von Ken Jebsen u.a. gebildet hatte und sich anläßlich des Ukraine Putsches kristalliserte.
Die MMW waren nicht spontan, weil sie von Anfang an zentral organisiert waren, d.h. zeitgleich in vielen Städten in ganz Deutschland mit gemeinsamen Inhalten auftauchten und vertikal organisiert waren. Horizontale Entscheidungstrukturen, wie am Anfang bei occupy, waren bei den MMW nicht möglich. Wehe , man rief die Teilnehmer der Mahnwachen zur Abstimmung in Kontroverse zu Vorschlägen der Organisatoren auf, dann war es mit der scheinheiligen Friedlichkeit schnell vorbei.
Vor allen Dingen die “spirituelle” Ausrichtung hatte es in sich und war keineswegs spontan, wie Shayar glauben machen will.(timecode 20:00)

Montagsmahnwachen hatten einen spirituellen Zugang zu Politik, so haben sie sich selbst definiert, der große Trend war, ich muß mich selbst verändern, wenn ich die Welt verändern will, daß ich im Frieden bin zu meiner Umwelt, zu meinen Mitmenschen zu Tieren, zur Natur,

Diese Ideologie die auf den Mahnwachen in allen Spielarten breitgetreten wurde, ist hier zusammengefaßt von Gunnar Gast dem Hauptorganisator der Frankfurter Friedensmahnwache auf seiner Wir-karte.

“Man kann Bestehendes kritisieren und verurteilen, dass auf den ersten Blick verantwortlich für das Leid ist. Bisher wurde primär der Weg der Kritik beschritten.
Wir sehen, was es bisher gebracht hat:
Petitionen, die zu selten gehört und ernst genommen werden oder nur Aufschub eines Problems erreichen, und unzählige Opfer von Gewalt bei Demonstrationen, Protesten und Aufständen.
Das Ganze ohne wirkliche, nachhaltige und gewünschte Ergebnisse.
Warum?
Bei genauerer Betrachtung weist man dadurch letztendlich die Verantwortung wieder von sich.
Was man aktiv bekämpft, wird dadurch stärker gemacht: Gewalt erzeugt Gegengewalt.
Das Team von WIRkarte möchte Erneuerung schaffen durch positives Denken und Handeln.
Wir von WIRkarte.de sind auch gegen diesen lebensverachtenden Zustand.
Wie sollte es anders sein?!
JEDOCH verwenden wir unsere Hauptenergie für den friedlichen Weg: FÜR etwas zu sein.
JEDER kann sich mit seinen eigenen Möglichkeiten dafür einsetzen, Wege des Zusammenlebens und des Wirtschaftens zu entwickeln, die KEIN Leid erzeugen.
WIR, die Menschheit, hat keine Zeit mehr, sich in sinnlosen Konflikten zu verzetteln, zu verletzen, zu bekämpfen oder gar im Aufstand zu sterben. “

Diese Ausrichtung ist systematisch von den Rednern, die die Organisation machten, in die Bewegung hineingetragen worden und stand von Anfang an im Widerspruch dazu, gegen den Krieg auf die Straße zu gehen. Diese Leute wollten nicht, daß sich der Widerstand verbreiterte, daß wir mehr werden , damit wir gegen die Kriegstreiber etwa ausrichten können. Politischer Kampf wurde als unfriedlich gebrandmarkt. Sie wollten den Begriff der Klasse nicht in den Mund nehmen, weil das unfriedlich sei. Mit dieser Ideologie, daß es vor allen Dingen darauf ankäme, sich selbst zu verändern, ist die Bewegung systematisch kaputt gemacht worden.

Es wurde den Menschen ausgetrieben, sich für ihre politischen Ziele einzusetzen. Politik wird zum Religionsersatz. Der Mensch soll unpolitisch sein und Frieden mit sich selbst machen.
Wenn Shayar diese widerstandsfeindliche Ideologie zu einem “postpolitischen Trend”
verklärt, liegt er ganz im Trend der neuen globalen Religion.
Die Kriege der der letzten 25 Jahre wurden mit dem Ziel der Eine-Weltregierung geführt, der absoluten weltweiten Herrschaft der Großkonzerne unter Führung des Finanzkapitals. Im Visier der Aggressoren stehn Russland und China sowie die unabhängigen Regierungen, die sich unter dem Schutz der Sowjetunion vom Kolonialismus befreien konnten und seitdem nicht zuletzt mittels Kriegen verwüstet werden. Es handelt sich um eine Rekolonisierung zur Errichtung der globalen Diktatur der Konzerne
Die 3 weiteren Säulen der neuen Weltordnung, die von der Trilateralen Kommission mit Hilfe der UN in den westlichen Ländern betrieben wird, ist
1. die Transfomation der Ökonmie in eine “Grüne Ökonomie”
2. die Transformation des politischen, parlamentarischen Systems in ein System von autokratischen Regulierungen (NAFTA, TTIP, ESM, EU) die von Technokraten, die nicht gewählt und niemandem verantwortlich sind, erlassen werden, sprich Errichtung des Corporate state in USA und Europa als Schritte zu einer globalen Diktatur.
3. Die Transformation der Religionen in eine neue globale Religion.
Der von Mitgiedern der Trilateralen Kommission ( GroBrundtland) gegründete Earth charter, in dem Steven Rockefeller führende Position innehatte und das vom Rockefeller Brothers fund gesponsored wurde, ( Patrick Wood, Technocracy rising, S. 124) hat religiöse Leitlinien herausgegeben , die die 10 Gebote ersetzen sollen. http://earthcharter.org/invent/images/uploads/echarter_german.pdf

arc
http://arkofhope.org/

Diese neuen 10 Gebote werden aufbewahrt in der Arc of Hope, wie es sich für religiöse Heiligtümer gehört.
Der Earth Charter ist im Grunde ein hochpolitisches Dokument in dem keine zerstörerische Folge des Kapitalismus ausgelassen und ein positiver Grundsatz zur Beseitigung desselben dagegen aufgestellt wird.
Was eigentlich als politisches Programm behandelt werden sollte , das in der politischen Aktion der Massen gegen die Ausbeuter durchgesetzt werden müßte , wird aus dem Bereich der Politik in den Bereich der Religion verbannt , d.h. von der politischen Praxis abgetrennt und so in das Reich der Hoffnung auf eine bessere Zeit verschoben, zugunsten der Vision der globalen Gemeinschaft aller Menschen in einer neuen weltumspannenden Identität, ein Identifikation mit den Ausbeutern der Neuen Weltregierung.
Bei den Montagsmahnwachen tummelten sich mehrere Schattierungen von globalen Bewegungen , die OPPT-Bewegung, die Zeitgeistbewegung (ein Ableger der Technocracy Bewegung )und die “postpolitische “ Bewegung, die alle eins gemeinsam hatten: Leugnung der Klassen, Selbstverständnis als Kulturbewegung , Einheit mit der Elite : We are one.

Diese Ideologie der globalen Volksgemeinschaft propagiert Shayar als den neuen revolutionären Trend, dem die Linke jetzt folgen müsse, und ihre veralteten Unterscheidungen von links und rechts fallen lassen solle:(Timecode 18:20 )

Die Montagsmahnwachen haben gesagt, wir sind weder links nocht rechts, wir haben damit nichst zu tun. Das entspricht dem heutigen Rahmen von globalen Protesten. Ich war in Ägypten während der Revolution, ich war in der Türkei bei der Geziparkbesetzung , ich war in Spanien bei den Platzbesetzungen, dieser Trend, daß man sagt, wir gehören nicht mehr zu den alten politischen Lagern, läßt sich weltweit beobachten, occupy wallstreet ist keine bewegung, die sich als links definiert hat ,
oder die tahir besetztung, wir sind das Volk, das Volk will Sturz des Systems, das war die Parole der arabischen revolution
Spanien Indignados, wir sind die Empörten, wir sprechen nicht die Linken an, wir wollen die gesamte spanische Bevölkerung ansprechen, indignados wollten die alten Spaltungen überwinden, gegen die da oben .

Daß Linke in der Vergangenheit nur Linke ansprechen wollten, ist ein Treppenwitz. Linke wollen die ausgebeutete Klasse ansprechen. Darum geht es ihm also. Er will die Linke davon abbringen, die Interessen der Arbeiterklasse zu vertreten. Den Begriff der Klasse nimmt er nicht in den Mund. Die Unterscheidung von links und rechts zu vergessen, bedeutet die Klasseninteressen der Ausgebeuteten zu vergessen.
Um diesen angeblichen Trend, daß es nicht mehr um Klassen ginge, zu belegen, ist ihm keine Geschichstklitterung zu blöd. Wenn es um die Einheit “gegen die da oben” geht, ist damit sehr wohl ein Klassenverständnis, wenn auch verschwommen, ausgedrückt , genauso wie in den 99% bei occupy ein Klassenbegriff enthalten ist. Für Shayar ist das alles identisch mit dem Begriff des Volkes, mit der ganzen Gesellschaft.

Wir dürfen den Begriff des Volkes nicht den Rechten überlassen.

Sein Kollege Lars Mährholz kannte noch, den Unterschied der Montagsmahnwachen zu Occupy , gegen die er sich abgrenzte, denn diese seien ihm zu antikapitalisch.

Verräterisch wird es, wenn er in diesen großen Einheitstopf auch noch den arabischen Frühling hineinwirft. Die Parole der ägyptischen Revolution war nicht Sturz des Systems, sondern “Regimechange” Sturz der Regierung . Bei dieser Parole geht es nicht um Verbesserungen für die ausgebeutete Klasse, sondern um die Interessen der globalen Elite, die mißliebige Regierungen beseitigen will. Bei den gesteuerten Revolutionen des arabischen Frühling wurde das Widerstandspotenzial in die Bahnen der Klasseninteressen der globalen Elite gelenkt. Wie das bewerkstelligt wurde, ist in diesem Film zu sehen.
Shayars Einreihung in diese farbige Revolutionen verstehen wir als Bekenntnis, worum es ihm eigentlich geht: Um Steuerung des Widerstands im Interesse der globalen Elite.

Ein klares Bekenntnis von Shayar zu der vom CIA unterstützten Otporgruppe findet man auch an anderer Stelle:

Sowohl bei Otpor als auch in den Kairoer Gruppen findet man eine Homologie in Form von Netzwerken, in denen autonomen Arbeitsgruppen mit einer zentralen koorinierenden und repräsentativen Struktur gekoppelt sind.

Eine ältere Aktivisten, die viel zwischen Tunis und Belgrad pendelt, erzählte mir, dass bei Otpor gerade viel Besuch sei: viel aus Asien, Leute aus China und Thailand. Na denn, lassen wir uns schulen, ich hoffe es gibt Billigflieger aus Madrid. https://www.freitag.de/autoren/pedram/kairo-gottingen-belgrad

Das funktioniert nur, wenn es den falschen Revolutionären gelingt, sich an die Spitze des Protests zu stellen. Eine solche Volkseinheit steht und fällt mit vertikalen Strukturen. Ohne Hierarchien wäre es den falschen Revolutionären nicht möglich, den Widerstand zu mißbrauchen. Der Sumpf des “Who is Who”, elitäre Kreise innerhalb der Linken, die Lenin Arbeiteraristokratie (hier müßte es Linken-Aristokratie heißen) nannte, ist die Bedingung dafür, daß sich Personen an die Spitze des Widerstands setzen können, die nicht durch Verdienste als Aktivisten das Vertrauen der Massen gewonnen haben und als Führer gewählt wurden. Shayar selbst betreibt das“Führungshopping” und ist als Führer der Montagsmahnwachen, plötzlich aufgetaucht und wurde in allen Städten herumgereicht. Das konnte nur funktionieren, weil die Montagsmahnwachen selbst vertikal strukturiert waren.

Er war auch zusammen mit Reiner Braun selbsternannter Führer des Friedenswinters, wo mit schmutzigen Tricks die ursprünglichen Initiatoren des Friedenswinters abgesetzt und demokratische Wahlen der Organisatoren verhindert wurde.
Die Berufung auf occupy, die Indignados und die Gezipark-aktionen ist der Gipfel der Scheinheiligkeit , denn mit diesen hat Shayar und die Montagsmahnwachen rein gar nichts gemein.
Auf Konsens ausgerichtete Versammlungen als oberstes Entscheidungsorgan, Horizontale Entscheidungstrukturen, in denen die Entscheidungsprozesse von unten nach oben gingen, waren der Kern von Occupy . Dieses Prinzip hatten sie von den Indignados übernommen, weshalb die Versammlungen bei occupy auch asambleas hießen.

What is a People’s Assembly? It is a participatory decision-making body which works towards consensus. The Assembly looks for the best arguments to take a decision that reflects every opinion – not positions at odds with each other as what happens when votes are taken. It must be pacific, respecting all opinions: prejudice and ideology must left at home. An Assembly should not be centred around an ideological discourse; instead it should deal with practical questions: What do we need? How can we get it? The Assembly is based on free association – if you are not in agreement with what has been decided, you are not obliged to carry it out. Every person is free to do what they wish – the Assembly tries to produce collective intelligence, and shared lines of thought and action. It encourages dialogue and getting to know one another.
What types of Assembly have we used so far? Working Group Assemblies, Commission Assemblies, Local Assemblies (in neighbourhoods, villages and towns), General Assemblies of the Puerta de Sol Protest Camp and General Assemblies of Madrid (Puerta de Sol plus neighbourhoods, villages and towns). These latter (General) Assemblies are the final deliberative or deciding bodies from which the consensuses are decided in order to articulate the different lines of Joint Action for the 15th May Movement in each city.

Die Gezi-Park besetzung ging in der Organisierung von unten nach oben, weiter als Occupy.

Die öffentlichen Foren der Demonstranten bilden mittlerweile eine Art Volksräte, insofern ist ein neues Mittel des Kampfes entstanden, das wir in dieser Form zuvor nicht hatten

Die ursprüngliche Idee der horizontalen Entscheidungen bei occupy wurde zumindest in Deutschland und hier insbesondere in Frankfurt nach wenigen Wochen durch Infiltration zerstört.
Diese Formen der direkten Demokratie erwähnt Shayar lieber nicht, denn wenn solche Organisationsformen hier praktiziert worden wären, wäre Shayar nicht in der Position, in der er heute ist. Dann gäbe es nicht Blockupy und die Montagsmahnwachen wären zu Beginn 2014 nicht die Einzigen gewesen, die gegen den Ukraine Putsch auf die Straße gegangen waren. Diese Exclusivität, die heute die Trumpfkarte ist, die Shayar gegen die Linke ausspielt, verdankt sich der Tatsache, daß die Linken, die sich nicht an der Partei die Linke orientieren und darauf orientiert waren, auf die Straße zu gehen, unter der Kontrolle dubioser Führer standen und stehen und davon abgehalten wurde, aktiv zu werden.
Diese Kontrolle wird heute auch durch Blockupy ausgeübt.

Blockupy wurde zum Ende von Occupy 2012 in Frankfurt unter dem Label von 3 Organisationen gegründet, quasi als Nachfolge von Occupy gebaut. Occupy , Interventionistische Linke und attac. Da wir bei occupy Frankfurt über die ganze Zeit aktiv waren, wissen wir, wer in diesem großartigen neuen Bündnis Blockupy , Occupy war. Es war keine Organisation, keine Aktivistengruppe, es war eine Einzelperson. Occupy war zu diesem Zeitpunkt atomisiert, zerspittert in kleine Gruppen, die nichts mehr ausrichten konnten. Occupy war nicht mehr fähig über irgendetwas zu diskutieren und zu beschließen auch nicht darüber ob man ein Blockupy Bündnis machen sollte. Es war ein selbsternannter Führer, der zu der Clique gehörte , die die horizontalen Entscheidungen abgeschafft, die die Führung und die Webseite ( occupyfrankfurt.de, die es heute nicht mehr gibt, woraufhin wir occupyfrankfurt.net eine Reaktion auf diesen Putsch geschaffen haben) an sich gerissen haben und alle antikapitalistischen Inhalte und die Parole “ Wir sind die 99%” nicht nur von der webseite sondern auch aus den Köpfen entfernt haben. Diese Einzelperson trägt in seinem Namen Occupy und hat bei der Zerschlagung der letzten Occupy Mahnwache gemeinsame Sache mit dem Ordnungsmat gemacht und damit gezeigt , auf welcher Seite er steht .Diese Einzelperson maßte sich also an, Occupy im Blockupybündnis zu repräsentieren und so wurde dieses große Bündnis Blockupy als Nachfolge von Occupy aus der Taufe gehoben . Politik wurde zur Marketingveranstaltung, wo man mit Labels operiert, das ganze ein Hohn auf revolutionäre Politik und von Anfang an eine Farce.
Wer Attac ist wissen wir auch. Attac ist eine von der Elite bezahlte Organisation, die die Aufgabe hat, den Widerstand zu cooptieren, um diesen in für die Elite ungefährliche Bahnen zu leiten. Daß Shayar als Mitglied der Koordinationskrieses von Attac die IL gegründet hat, ist nun interessant zu erfahren

ich habe die interventionistische Linke mitgegründet, wir dachten innerhalb der Autonomen muß man was verändern.  ( timecode: 1:28:00)

Mit Blockupy habt ihr es geschafft, die ganze linke Bewegung unter Kontrolle zu bringen.
Denn Blockupy wurde gebaut, um den Widerstand zu kanalisieren.
Kanalisierten Widerstand erkennt man daran:

Spontane Aktionen bzw Antworten auf politische Entwicklungen in Form von Aktionen auf der Straße werden unterbunden. Man konzentriert sich statt dessen auf jährliche Demonstrationen, die man wie einen Feiertag jedes Jahr wiederholt, eine weitere Form, wie Politik zur Religion gemacht wird, weshalb der Begriff Prozession besser passt.

  • Das ist der Fall beim Ostermarsch , in dem der (alte) Widerstand gegen den Krieg durch systemkonforme, der Gewerkschaftsbürokratie verpflichtete, bezahlte Funktionäre kanalisiert wurde.
  • Bei Blockupy gibt es seit 2013 alljährlich eine Veranstaltung gegen die EZB.
  • Die Montagsmahnwachen haben jetzt die jährliche Ramstein Aktion.

Das bedeutet, man sorgt dafür , daß zwischendrin nichts mehr stattfindet.
Genau deshalb hat Herr Strutinsky, der Führer der alten Friedensbewegung die Montagsmahnwachen in der Junge Welt als Nazis diffamiert.

Und jetzt stellt ihr euch dahin und beschuldigt andere , die Antideutschen sind an allem Schuld. Besonders unverschämt ist Shayar, wenn er den Leuten ins gewissen redet, “Wo seid ihr denn gewesen?“
Als ein Führungsmitglied von Attac und IL , also von Blockupy muß man an Shayar die Frage stellen, wo ist er denn gewesen , wieso hat er nicht seine eigenen Organisationen mobilisiert, gegen den Ukraine Putsch auf die Straße zu gehen.
Wo war die IL , wo war Attac , wo war Blockupy, wo war die alte Friedensbewegung beim Ukraineputsch ? Sie standen mit einem Bein im Lager der Imperialismus.

Es ist der Gipfel an Scheinheiligkeit, wenn Shayar und Braun jetzt alleine die Antideutschen für den katastrophalen Zustand der Linken verantwortlich machen. Sie selbst bzw ihre Organisationen Attac, Blockypy und die bürokratische alte Friedensbewegung sind und waren die Garanten dafür, daß auf der Straße sich kein Widerstand entfalten konnte und kann und der Friedenswinter diente unter ihrer Regie dazu die Kritik an der Nato , die bei den Montagsmahnwachen aufgekommen war, wieder zum Verschwinden zu bringen.
Ihr “heldenhaftes” Durchbrechen des Banns, die Spaltung zwischen alter und neuer Friedensbewegung zu überwinden, wofür sie sich auf die Schulter klopfen, hat nur dazu gedient das Widerstandpotenzial der Montagsmahnwachen zu brechen und wieder in den tatenlosen Zustand der alten Friedensbewegung einzugliedern, das ist der Wanfridkreis.

Es ist unverantwortlich, diese Leute als Führer der Friedensbewegung anzuerkennen, wie das der AK Frieden bei den Freidenkern tut. Indem man darauf verzichtet, sie an ihren Taten zu entlarven, zementiert man ihren Ruf als respektable Friedensaktivisten, wodurch ihnen ermöglicht wird, ihre Zersetzungsarbeit, wie hier geschehen, fortzusetzen.

Auf dieser Veranstaltung wurde verschwiegen, daß Reiner Braun 2. Vorsitzender des IPB, der Arm der bürgerlichen Friedensbewegung, ist. Er agiert im Auftrag der herrschenden Klasse, wie seine Praxis zur Genüge beweist.

Es ist an der Zeit, daß sich die Deutsche Friedensbewegung von diesen falschen Führern befreit und sich von Grund auf neu organisiert. Die Alternative zum IPB ist der des WPC, die antiimperialistischen Friedensbewegung. An diese sollten wir uns anschließen, wie bereits in unserem Ostermarschaufruf geschehen. Leider hat der Deutsche Friedensrat, der die deutsche Friedensbwegung beim WPC repräsentiert, seine antiimperialistische Ausrichtung vergessen. Wir solten dafür sorgen, daß sich das ändert.